Erleichterung im Arbeitsalltag

Digitale Bauüberwachung steigert Effizienz

München (ABZ). – Vera Hauer ist Projektleiterin bei der Tucher Beratende Ingenieure Projektmanagement GmbH & Co. KG. Im Zuge der Bauüberwachung dokumentierte sie Baumängel, Restleistungen oder sonstige Hinweise noch bis vor Kurzem mit Stift und Papier. Zurück im Büro übertrug die Projektleiterin die Infos händisch in eine Excel-Tabelle.
Capmo Bau digital
Blick auf die Oberfläche von Capmo. Abb.: Capmo

Um sicherzustellen, dass die Gewerke die Mängel wiederfanden, fügte sie die Planachsen manuell ein. Nichtsdestotrotz blieben viele Mängel unentdeckt und unbearbeitet. "Häufig bin ich mit den Arbeitern vor Ort während des Arbeitstages nochmal alle Punkte durchgegangen, um sicherzustellen, dass die Auflistung, die ich an deren Bauleiter gesendet habe, auch von den Arbeitern vor Ort verstanden wird und die Mängel/Restleistungen gefunden werden", sagt Vera Hauer. Um effizienter zu arbeiten, wickelt Vera Hauer die Bauüberwachung nun digital mit Capmo ab.

"Mit Capmo können wir die Tätigkeiten erledigen, mit denen wir Geld verdienen, anstatt vor dem Bildschirm zu sitzen und Extra-Arbeit zu machen", so die Projektleiterin. Weniger Papierkram, keine Doppelarbeit mehr und mehr Struktur in der Bauüberwachung: Die Bausoftware hilft der Projektleiterin laut eigenen Angaben einerseits, den Überblick über das Bauprojekt zu behalten, sowie andererseits, Zeit auf der Baustelle und im Büro zu sparen. Eine der Herausforderungen in Vera Hauers Arbeitsalltag war es, Hinweise so zu kommunizieren, dass die ausführende Firmen den Mangel auf der Baustelle finden und beheben können. "Wenn ich auf der Baustelle unterwegs bin, pinne ich das Ticket zu einer Notiz oder einem Mangel ganz einfach an die richtige Stelle im digitalen Bauplan", sagt sie. "So müssen die Partnerfirmen den Mangel weder lange suchen, noch droht die Gefahr, dass wichtige Hinweise vergessen werden." Anstatt umfangreiche Excel-Tabellen anlegen zu müssen, exportiert sie versandbereite Mängellisten anschließend per Mausklick. Die Ticket-Exporte seien viel übersichtlicher als die langen Excel-Tabellen, so Hauer. "Nicht nur wir, sondern auch die Firmen am Bau arbeiten damit viel leichter."

Indem Vera Hauer Mängel mit dem Smartphone auf der Baustelle notiert, spart sie nicht nur jede Menge Missverständnisse, sondern vor allem Papier und Zeit. "In einer normalen Arbeitswoche spare ich locker einen halben Arbeitstag", so Vera Hauer. Darüber hinaus hat die Projektleiterin stets den Überblick über den Baufortschritt. Für sie ist die Investition in die Bausoftware daher eine Investition, die sich sowohl kurz- als auch langfristig rechnet. "Wir kalkulieren eine Arbeitsstunde mit etwa 90 Euro. Wenn ich dem gegenüber die Zeitersparnis stelle, die deutlich mehr als eine Stunde pro Woche beträgt, rechnen sich die Kosten für Capmo schon in der ersten Woche", so Hauer.

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