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Geräuscharm und leistungsstark

"zero emission"-Maschinen im Einsatz

Die Mitarbeiter brachen das Pflaster in der Kopenhagener Innenstadt mit einem vollelektrischen Zero-Tail-Bagger des Typs EZ17e auf und hoben anschließend Erde aus.

Kopenhagen/Dänemark (ABZ). – Für eine Nachtbaustelle in der Fußgängerzone Kopenhagens waren Ende 2019 besonders geräuscharme Baumaschinen und -geräte gefragt. Beim Verlegen neuer Kabel kam deshalb fast die gesamte "zero emission"-Familie von Wacker Neuson zum Einsatz: vom akkubetriebenen Stampfer über den elektrischen Radlader bis hin zum Minibagger EZ17e.

Keine Kompromisse trotz ihrer emissionsfreien Arbeitsweise – das versprechen die "zero emission"-Lösungen von Wacker Neuson. In der Innenstadt Kopenhagens konnten sie genau das beweisen. Hier wurden neue Kabel in der Fußgängerzone verlegt. Damit für die ansässigen Geschäfte keine Einschränkungen bei den Ladenöffnungszeiten entstanden und um die Anwohner nicht zu stören, wurden die Arbeiten überwiegend nachts und am frühen Morgen durchgeführt. Mithilfe der "null Emissionen"-Linie konnten die ausführenden Arbeiter die Baustelle umweltfreundlich und sehr geräuscharm betreiben. Die Stadt Kopenhagen habe Lärmmessungen durchgeführt und keinerlei Geräuschemissionen durch die Wacker-Neuson-Geräte aufgezeichnet, teilt der Hersteller mit.

"Aufgrund der sich verschärfenden Emissionsthematik, insbesondere im innerstädtischen Bereich, und den immer wirtschaftlicheren Lösungen, sehen wir einen steigenden Bedarf für emissionsfreie Lösungen", so Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson Group. "Vor fünf Jahren haben wir mit unserem Akkustampfer eine Weltneuheit vorgestellt. Seitdem haben wir unser Portfolio an emissionsfreien Maschinen immer weiter ausgebaut." Derzeit umfasst die "zero emission"-Reihe 13 Produkte: Sie besteht aus drei Akkustampfern, drei batteriebetriebenen Vibrationsplatten, dem "dual power"-Bagger (Hybrid), einem elektrischen Minibagger, einem Elektro-Radlader, elektrisch betriebenen Ketten- und Raddumpern sowie aus einem Innenrüttlersystem zur Betonverdichtung.

Der Mietpark GSV in Dänemark versorgte das ausführende Bauunternehmen mit den "zero emission"-Geräten von Wacker Neuson. Peter Fritzbøger, Vertriebs- und Marketingleiter bei GSV, sagt über die Lösungen von Wacker Neuson: "Unsere Erfahrungen zeigen, dass 'zero emission'-Maschinen leicht zu bedienen sind, kein spezielles Training benötigt wird und sie genauso zuverlässig wie konventionelle Maschinen arbeiten."

Zunächst brachen die Mitarbeiter das Pflaster in der Kopenhagener Innenstadt mit einem vollelektrischen Zero-Tail-Bagger des Typs EZ17e auf und hoben anschließend Erde aus. Dabei ragte das Heck des kompakten Baggers zu keinem Zeitpunkt über den Unterwagen hinaus. Die 1,5-Tonnen-Maschine steht kraftstoffbetriebenen Minibaggern der gleichen Klasse in nichts nach, verspricht Wacker Neuson: Alle hydraulischen Funktionen leisteten das gleiche wie konventionelle Modelle. Anwender können den EZ17e – dank eines intelligenten Lademanagements – völlig flexibel und batteriebetrieben einsetzen. Die Ladekapazität reiche für einen durchschnittlichen Arbeitstag. Darüber hinaus kann der Bagger auch während des Betriebs geladen werden – beispielsweise bei stationären Tätigkeiten, wie beim Innenabbruch. Der Akku kann über eine handelsübliche Haushaltssteckdose (110 bis 230 V) aufgeladen werden. Auch eine Schnellladung über einen Starkstromanschluss ist möglich. Dann dauert der Prozess lediglich vier Stunden möglich, so der Hersteller.

Auf der Baustelle transportierten die Arbeiter den Aushub mit einem elektrischen Raddumpers des Typs DW15e ab. Dieser hat eine Nutzlast von 1,5 t und ist jeweils mit einem eigenen Elektromotor für den Fahrantrieb und für die Arbeitshydraulik ausgestattet. So könne die Leistung bedarfsgerecht und unabhängig angepasst und der Energieverbrauch minimiert werden.

Beim Bremsen der Maschine oder bei Bergabfahrt wird die Energie zurück in den Akku gespeist und zum Laden des Akkus genutzt. Wacker Neuson liefert die wartungsfreie Batterie mit integriertem Ladegerät. Der Nutzer kann es dann einfach an der Ladestation anstecken.

Darüber hinaus wurde der Radlader WL20e für den Materialtransport auf der Baustelle eingesetzt. Er hat einen Schaufelinhalt von 0,2 m³ und ist serienmäßig mit einer hochwertigen AGM-Batterie ("Absorbent Glass Mat") ausgestattet. Diese zeichnet sich laut Unternehmen durch eine besonders einfache Handhabung und geringen Wartungsaufwand aus.

Nachdem die Kabel in der Fußgängerzone verlegt worden waren, verdichteten die Verantwortlichen den Boden mit einem akkubetriebenen Stampfer und einer Vibrationsplatte. Für größere Flächen wurde die akkubetriebene Platte AP1850e, für beengte Stellen der Akkustampfer AS50e verwendet. Nutzer können beide Maschinen mit dem gleichen modular einsetzbaren Lithium-Ionen-Akku betreiben, der sich leicht wechseln lässt. Dieser spezielle Akku wurde für den harten Arbeitseinsatz am Bau konzipiert und liefert ausreichend Energie für alle Arbeiten, die an einem durchschnittlichen Arbeitstag für ein Verdichtungsgerät anfallen, so Wacker Neuson.

Immer mehr Städte, darunter auch die dänische Hauptstadt, denken über eine Verschärfung der Emissionsgrenzwerte nach, teilen die Verantwortlichen des Straßenbauprojektes mit.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 26/2020.

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