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Laser-Entfernungsmesser mit Cloud-Anbindung

Datenweiterverarbeitung vereinfacht

GLM 50-27 C und CG Professional übertragen ihre Ergebnisse per integrierter Bluetooth-Funktion in die neue MeasureOn-App, wo diese per Smartphone digital weiterverarbeitet werden können. Skizzen einzelner Räume, Messwerte, Fotos und Notizen können auf einer Oberfläche zusammengeführt werden.

Gerlingen-Schillerhöhe (ABZ). – Die Laser-Entfernungsmesser GLM 50-27 C und CG Professional von Bosch vereinen Herstellerangaben zufolge hohe Robustheit mit schneller, komfortabler Messung und einfacher Dokumentation und Weiterverarbeitung von Messwerten.

Die Geräte unterscheiden sich durch die Farbe ihrer Laser: Der GLM 50-27 C Professional arbeitet mit einer roten Laser-Diode, der GLM 50-27 CG Professional mit einer grünen. Dadurch ist sein Laser-Punkt noch besser sichtbar, besonders in heller Umgebung wie bei Installationsarbeiten vor großen Fensterflächen im Beton- oder Stahl-Skelettbau. Beide Geräte messen Distanzen von bis zu 50 m auf ± 1,5 mm genau und sind robust: Sie besitzen ein ABS-Gehäuse mit stabilisierenden Rippen und stoßdämpfender Gummiummantelung sowie ein besonders bruchsicheres Display und eine reißfeste Silikontastatur. Dadurch über-stehen sie selbst Stürze aus 1,5 m Höhe auf Beton unbeschadet. Darüber hinaus sind beide Laser-Entfernungsmesser IP65-zertifiziert und durch ihre umlaufende Gummidichtung sowohl Strahlwasser-geschützt als auch staubdicht.

Die übersichtliche Tastatur könnten Planer und Handwerker selbst mit Arbeitshandschuhen mühelos und präzise bedienen, so das Unternehmen. Die einzelnen Funktionen werden dabei bequem per Auswahlrad gewählt. Sie werden durch Symbole und jetzt zusätzlich auch durch Schlagworte wie "Länge", "Dauermessung" oder "Wasserwaage" in 30 Sprachen angezeigt, was die Nutzung nochmals vereinfacht. Darüber hinaus bieten neu integrierte Animationen von der ersten Anwendung an Hilfestellung zu allen Messfunktionen. Dazu gehört beispielsweise die Absteck-Funktion, mit der sehr schnell gleiche Abstände gemessen und markiert werden können. Neu ist, dass sich die unterschiedlichen Messungen jetzt per Knopfdruck wie auf einem Maßband anzeigen lassen, dies erleichtert das Ablesen und Markieren.

Wer sich bei Dauermessungen immer nur den aktuellen Messwert anzeigen lassen will, hat diesen aufgrund "Große Zahlen"-Funktion sofort im Blick. Indirekte Messungen sowie Flächen- und Volumenberechnung sind ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Das Gerät ist außerdem mit einem Neigungssensor ausgestattet und eignet sich somit auch zum Messen von Neigungen und als digitale Wasserwaage. Um die Werte in jeder Situation einfach ablesen zu können, dreht sich das Farbdisplay automatisch mit – wie bei einem Smartphone. Und kann das Display mal nicht eingesehen werden, zum Beispiel bei Messungen über Kopf, gibt das neue Vibrationsfeedback zuverlässig Rückmeldung zu jeder erfolgreichen oder fehlgeschlagenen Messung. Weiterer Pluspunkt ist ein optional erhältlicher Lithium-Ionen-Akku, der auch bei niedrigeren Temperaturen ausdauernd arbeitet. Er wird per USB-C geladen und kann zum Beispiel auch an eine handelsübliche Powerbank angeschlossen werden. Dadurch sind Planer und Handwerker flexibler.

Anwender sparen sich mit den Laser-Entfernungsmessern nicht nur Zollstock und Maßband, sondern auch den Notizblock: GLM 50-27 C und CG Professional übertragen ihre Ergebnisse per integrierter Bluetooth-Funktion in die neue MeasureOn-App, wo diese per Smartphone digital weiterverarbeitet werden können. Das schließt Fehler, die sich beim händischen Übertragen von Daten einschleichen können, aus. Die Anwendung unterstützt alle vernetzbaren Laser-Entfernungsmesser im Programm – Profigeräte ebenso wie Messwerkzeuge für Heimwerker. Die Daten werden per App in digitale Aufmaßblätter übertragen und setzen der analogen Zettelwirtschaft damit ein Ende. Das digitale Aufmaßblatt könne man sich wie ein riesiges Blatt Papier vorstellen: Skizzen einzelner Räume, Messwerte, Fotos und Notizen könnten auf einer Oberfläche zusammengeführt werden. Wie genau die Daten angeordnet würden, zum Beispiel alle Räume eines Gebäudes auf einem Aufmaßblatt oder lieber nur Räume eines Geschosses pro Aufmaßblatt mit allen zugehörigen Notizen und Bildern, liege dabei ganz in der Hand des Anwenders. Er könne so arbeiten, wie er es möchte, um die Baustelle bestmöglich zu erfassen und zu verwalten, teilt Bosch mit.

Außerdem können die Daten per PDF auch extern geteilt werden, zum Beispiel mit Bauherrn. Vorteil von MeasureOn und neu ist, dass alle Daten in der Cloud gespeichert werden können und somit orts- und geräteunabhängig abrufbar sind, so Bosch. MeasureOn bietet darüber hinaus einen weiteren Baustein: den Datenzugriff per PC über alle gängigen Webbrowser. Über diesen ist es dann zum Beispiel vom Büro aus möglich, Messwerte aus der Cloud in Angebots- und Rechnungsstellungssoftware zu übernehmen. Zugänglich ist die MeasureOn Cloud über die Bosch-ID, die bei Erstnutzung einmal eingerichtet wird für die Nutzung digitaler Services von Bosch.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 09/2021.

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