Patentiertes Verfahren

Feuchte von Schüttgütern präzise messen

Imko Feuchteschutz Kleingeräte und Werkzeuge
Zur Bestimmung der Materialfeuchte misst Trime den Stoffkennwert "Dielektrizitätskonstante (DK)" mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen. Foto: Imko

ETTLINGEN (ABZ). - Was seit vielen Jahren nur der Forschung und Wissenschaft vorbehalten war kann nun von der Industrie zur Feuchtemessung genutzt werden. Das von der Firma Imko Micromodultechnik patentierte Feuchtemessverfahren Trime-TDR bietet nach Unternehmensangaben erhebliche Vorteile die mit bisherigen Messverfahren so nicht möglich waren. Mit den Sono-Sonden präsentiert Imko eine neue Generation von Feuchtesonden. Sie wurden insbesondere für die Bauindustrie und Nahrungsmittelherstellung entwickelt, lassen sich aber in weiteren wichtigen Industrien anwenden.Ihr Geheimnis: der Einsatz modernster Trime-Radartechnologie (Time-Domain-Reflectometrie). Über einen elektromagnetischen TDR-Impuls mit 1-GHz-Frequenz messen Sono-Sonden den Wassergehalt präzise bis zur Materialsättigung und darüber hinaus. Zusätzlich lassen sich wertvolle Aussagen über den Mineraliengehalt oder die Konsistenz des gemessenen Materials machen. Sono-Sonden können in unterschiedlichste Anlagentypen eingebaut und problemlos an alle Steuersysteme angeschlossen werden, heißt es.Zur Bestimmung der Materialfeuchte misst Trime den Stoffkennwert "Dielektrizitätskonstante (DK)" mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen. Die DK besteht aus einem realen und einem imaginären Anteil. Alle elektrischen Messverfahren können ohne größeren Aufwand diese beiden Anteile der DK nicht unterscheiden und messen immer einen Mix aus Real- und Imaginäranteil. Aber nur der reale Anteil ist das Maß für den Wassergehalt. Der imaginäre Anteil ist das Maß für die dielektrischen Verluste zum Beispiel durch elektrische Leitfähigkeit, Temperatur, etc. Der Imaginäranteil ist somit ein Störfaktor bei der Wassergehaltsmessung und sorgt bei kapazitiven- und Mikrowellen-Messverfahren für die bekannten Messwertabweichungen bei Temperaturschwankungen und hohen Leitfähigkeiten im Messgut.Das Verhältnis von realem zu imaginärem Anteil der DK variiert mit der verfahrensabhängigen Messfrequenz. Die unterschiedlichen physikalischen Verfahren werden also in unterschiedlichem Maße entsprechend ihrem Frequenzbereich beeinflusst. Unter allen dielektrischen Messverfahren bietet die Trime-TDR Technologie die optimalen physikalischen Voraussetzungen für eine präzise Feuchtemessung, ... und das bei Messgut-Temperaturen bis zu 150 Grad Celsius.Das Unternehmen stellt aus auf der bauma: Halle B1, Stand 103/202.

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