Podcast "fischer Highlights" und Expertenforum

Bausektor als Schlüsselbranche

Waldachtal (ABZ). – Prof. Konrad Bergmeister ist dem Befestigungshersteller fischer zufolge eine der wichtigsten Koryphäen auf dem Gebiet der Befestigungstechnik.
fischer Kleingeräte und Werkzeuge
Prof. Konrad Bergmeister spricht im Podcast fischer Highlights über die Zukunft der Befestigungstechnik und moderiert das geplante Expertenforum. Foto: fischer

Der aus Tirol stammende Ingenieur war bei rund 800 Bauvorhaben in leitender Funktion tätig, darunter bei den zwei großen europäischen Infrastrukturprojekten Brenner Basistunnel sowie Brenner Autobahn. Hier verknüpfte er Forschung und Praxis zu Themen der Bauwerksoptimierung und des lebenszyklusbasierten Konstruierens. Schon seit vielen Jahren ist der Wissenschaftler auch der Unternehmensgruppe fischer eng verbunden, wie das Unternehmen betont. So moderierte er beispielsweise unlängst das fischer Expertenforum.

Die Konferenz, auf der sich alle zwei Jahre Verantwortliche aus Forschung, Prüfung, Industrie sowie von Behörden versammeln, galt dem Veranstalter zufolge als wichtiger Treff der Befestigungsbranche. Diese habe sich in diesem Jahr intensiv darüber ausgetauscht, wie den Herausforderungen durch den Klimawandel begegnet werden könne. Gerade mit Blick auf Klimaschutz ging es darum, Bestandsbauwerke länger zu erhalten, wie Bergmeister kürzlich in einer Podcast-Ausgabe von fischer Highlights betonte. Denn dabei würden auch die Befestigungselemente eine wesentliche Rolle spielen. Deren Lebensdauer belief sich bisher auf 50 Jahre.

Eine längere Haltbarkeit würde hier wesentlich zur Nachhaltigkeit beitragen. Aber auch die notwendige Austauschbarkeit von Ausbauelementen verlangt Befestigungssysteme, wie sie fischer anbietet, so das Unternehmen. "Die Robotik wird uns in den nächsten Jahrzehnten viel stärker begleiten", skizzierte der Hochschullehrer einen weiteren Trend, der auf dem Forum diskutiert werden wird. Er betonte, dass fischer schon vor vielen Jahren beim Bau des Elbtunnels einen Bauroboter zum Einsatz gebracht hat, um Befestigungselemente schneller zu bohren. Seine Forderung: die Entwicklung von drohnenähnlichen Werkzeugen, die in der Lage sind, eigenständig Elemente zu setzen und auch zu lösen, was mit Blick auf die Nachhaltigkeitswirtschaft bedeutsam sei. Denn "nicht nur bauen, sondern auch abbauen" müsse gewährleistet sein.

Erfreut äußerte sich der Ingenieur über eine neue Initiative von Klaus Fischer. Der Inhaber der Unternehmensgruppe fischer hat an der Wiener Universität für Bodenkultur eine Professur zum konstruktiven Kleben im Bauwesen gestiftet, die von Konrad Bergmeister eingerichtet wird. Untertitel der Professur: numerische Werkstoffmechanik: "Und das ist eigentlich das Spannende dabei: Denn mittlerweile haben wir Computermethoden, mit denen wir relativ gut die einzelnen chemischen und physikalischen Vorgänge des Klebens in Interaktion mit den Baustoffen, die wir kleben, abbilden und modellieren können." Der neue Lehrstuhl soll ein Leuchtturm werden, um die passenden, nachhaltigen Klebstoffe zu entwickeln und neue Anwendungsgebiete zu erschließen. Weitere Informationen zum Podcast sowie zum fischer Expertenforum finden sich unter www.fischer.group.

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