Schraubanker zur Mehrfachverwendung

Zulassung für temporäre Befestigungen in jungem Beton

Heco Anker Kleingeräte und Werkzeuge
Mit den zur Mehrfachverwendung zugelassenen Schraubankern Multi-Monti-plus ergeben sich für den Verarbeiter neue Anwendungs- und Konstruktionsmöglichkeiten, etwa in der Richtstützenmontage. Foto: Heco

Schramberg (ABZ). – Der Schramberger Schraubenspezialist Heco hat eine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für die Mehrfachverwendung von Schraubankern bei temporärer Befestigung erhalten. Die neue Zulassung regelt den Einsatz der Typen Multi-Monti mit 16 mm Ø sowie Multi-Monti-plus mit 10 und 12 mm Ø. Diese Schraubanker, die auch eine ETA-Bewertung für gerissenen und ungerissenen Beton haben, können ab sofort zulassungskonform bei vorübergehend angebrachten Befestigungen verwendet werden. Dabei ist die Verarbeitung bereits in jungem Beton möglich. Die Überprüfung der Wiederverwendbarkeit erfolgt einfach und schnell mit Hilfe einer Prüfhülse.

"Mit der neuen Zulassungssituation bieten wir unseren Anwendern eine sehr flexible und zugleich wirtschaftliche Lösung für temporäre Befestigungen im Innen- und Außenbereich", erklärt Andreas Heck, Leiter Produktmanagement Beton bei Heco. "Wenn es beim Setzen keinen Bewehrungstreffer gibt, sind je nach Anwendungsfall mehrere Einsätze mit ein- und demselben Schraubanker möglich, in jungem Beton durchaus auch zehn oder mehr." Damit empfiehlt sich der Einsatz der zugelassenen Schraubanker vor allem im Betonbau, etwa bei der Befestigung von Richtstützen für Schalungen. Vorteile ergeben sich nicht nur aus der Mehrfachverwendung der Betonschrauben, sondern auch aus der Möglichkeit, mit der Verarbeitung zu beginnen, sobald der Beton eine Druckfestigkeit von 10 N mm² erreicht hat. Das sorgt für eine enorme Zeitersparnis.

Weitere Anwendungsfälle sind Absturzsicherungen oder die zeitweise Installation von Versorgungsleitungen auf Baustellen. Dafür ist das bauaufsichtlich zugelassene Sortiment entsprechend vielfältig aufgestellt. "Wir bieten die Schraubanker für die Mehrfachverwendung mit dem kompletten Programm an Kopfvarianten an", sagt Heck. "Somit sind zahlreiche Anwendungen möglich."

Die Verarbeitung geht sehr einfach und zeitsparend vonstatten. "Die Zulassung gibt bereits die Lasten vor, die dann für alle Lastrichtungen gelten. Auf diese Weise lässt sich der erforderliche Dübeldurchmesser ohne großen Aufwand bestimmen", erklärt Produktmanager Heck. Eine Bemessung im Einzelfall braucht nicht mehr durchgeführt zu werden, denn in der Zulassung sind Bauteildicken sowie Mindestabstände bereits definiert.

Gebohrt wird je nach Durchmesser des Schraubankers mit 14 mm (für Ø 16), 10mm (für Ø 12) oder 8 mm (für Ø 10). Dabei ist es ausreichend, wenn das Bohrmehl durch mehrmaliges Vor- und Zurückbewegen des Bohrers aus dem Bohrloch entfernt wird. Ein zusätzliches Ausblasen des Bohrloches ist nicht erforderlich. Das anschließende Eindrehen des Ankers kann zeitsparend mit einem Tangential-Schlagschrauber erfolgen.

Ohne großen Aufwand ist auch die Prüfung der Wiederverwendung möglich. Die dafür benötigte Prüfhülse ist Bestandteil der Zulassung und des Sortimentes. Sie wird einfach auf den Anker geschoben. Bleibt der Anker in der Prüfhülse stecken, ohne dass das vordere Ende herausschaut, kann er bei weiteren Befestigungen erneut zum Einsatz kommen.

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