Schwedisches Freizeitunternehmen setzt E-Mobilität ein

Rund um die Uhr möglich

Volvo CE Alternative Antriebe
Ein FE Electric von Volvo Trucks unterstützte vor Ort die beiden elektrischen Baumaschinen von Volvo CE. Foto: Volvo CE

Sälen/Schweden (ABZ). – Die Menschen in die Natur führen und die Natur für den Menschen erhalten: Mit diesem Anspruch definiert das schwedische Unternehmen Skistar laut eigenen Angaben seine Zukunftsziele. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die E-Mobilität.

Menschen für die Natur zu begeistern, sei für das schwedische Freizeitunternehmen SkiStar praktisch das Kerngeschäft. Der Klimawandel und die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind dabei längst mehr nicht mehr nur theoretischer Natur, resümiert das Unternehmen: Die steigenden Temperaturen lassen schon heute in vielen Skigebieten den natürlichen Schnee mehr und mehr verschwinden. Mit entsprechendem Nachdruck betont Fanny Sjödin, Nachhaltigkeitsmanagerin bei SkiStar: "Es ist uns wichtig, die Menschen in die Natur zu bringen, aber wir müssen auch die Umwelt schützen, die uns als Menschen so viel zurückgibt. Bei SkiStar haben wir uns mit unserer Nachhaltigkeitsarbeit viel vorgenommen und haben unseren CO2-Fußabdruck in den letzten sechs Jahren bereits um 84 Prozent reduziert. Wir wissen, dass Volvo eine ähnliche Vision hat und eine Zusammenarbeit es uns ermöglicht, die Zukunft gemeinsam zu gestalten."

Tatsächlich weisen die Ambitionen deutliche Parallelen auf: Wie Volvo CE habe sich auch SkiStar der "Science Based Targets Initiative" (SBTi) angeschlossen, die zur Emissionsreduzierung im Sinne des Paris Abkommens wissenschaftsbasierte Ziele definiert. Im Einklang damit habe sich Volvo auch verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in der Wertschöpfungskette bis 2040 auf Null zu reduzieren.

Nachdem SkiStar bereits Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Schneemobilen und Pistenraupen sammeln konnte, sei der Schwenk hin zu batterieelektrischen Baumaschinen ein logischer Schritt gewesen. Gustav Boberg, Segment Leader bei Volvo CE: "SkiStar teilt nicht nur unseren Willen zur Nachhaltigkeit, sondern wir konnten auch unsere jeweiligen Erfahrungen mit elektrischen Produkten austauschen. Es war beeindruckend zu sehen, wie gut sich unsere eigenen elektrischen Lösungen in ihr Alltagsgeschäft einfügen. Der Wandel findet hier und jetzt statt – und der Schlüssel zum Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden."

Konkret setzte SkiStar einen Volvo L20 Elektro-Radlader, einen ECR25 Elektro-Bagger und einen ebenfalls batterieelektrischen Lkw aus der FE-Reihe von Volvo Trucks ein. Bei minimaler Geräuschentwicklung, maximalem Bedienkomfort und idealer CO2-Bilanz bewährten sich die beiden Maschinen und der Lkw schnell als schlagkräftiges und gut eingespieltes Trio, freuen sich die Anwender. Die Einsätze verteilten sich vor allem auf die Präparierung einer 7000 m langen Sommerskipiste in Sälen/Westschweden (deren Kunstrasen aus nachhaltig erzeugtem Zuckerrohr besteht), den Bau einer Achterbahn und den Ausbau einer Mountainbike-Strecke.

Neben dem lokal emissionsfreien Betrieb habe sich der niedrige Lärmpegel als weiterer handfester Vorteil erwiesen: Die Arbeiten an der Piste konnten fast rund um die Uhr ablaufen, ohne schlafende Feriengäste zu stören. Dank einer fundierten elektrischen Infrastruktur, die zur Unterstützung der Schneeproduktion im Winter eingerichtet wurde, stellte auch das Aufladen der Maschinen kein Problem dar, berichtet SkiStar. Über standardmäßige Ladelösungen von Volvo, angeschlossen wiederum an das bestehende Hochleistungsnetz, ließen sich die Maschinen schnell und einfach versorgen. Tatkräftige Unterstützung habe es von den Baumaschinen- und Lkw-Partnern vor Ort gegeben

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