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Kran-Trio unterstützt Sanierung historischer Eisenbahnbrücke

Darmstadt (ABZ). – Für die Sanierung zweier historischer Eisenbahnbrücken an einem Kreuzungsbauwerk der Deutschen Bundesbahn im hessischen Darmstadt haben die Kran- und Schwerlastspezialisten Eisele AG Crane & Engineering Group aus Maintal bei Frankfurt und Riga Mainz GmbH & Co. KG drei Liebherr-Acht-Aachs-Mobilkrane aufgebaut.
Liebherr Krane und Seilmaschinen
Feinfühlig: Vorsichtig wird die riesige Last zwischen beiden Kranen hindurch geschwenkt, um sie auf SPMT abzulegen.

Nach dem Ausheben der unter Denkmalschutz stehenden Stahlbauwerke wurden diese auf einer angrenzenden Asphaltfläche positioniert. Dort werden die Brücken aktuell saniert. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres werden wieder riesige Mobilkrane anrücken, um die zwei Brücken zurück an ihre ursprüngliche Position zu platzieren.

Den Auftrag für die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Brückenbauwerke erhielt das Bauunternehmen Adolf Lupp, welches die Kranarbeiten an Eisele vergab. Als Partner für diesen Auftrag holte sich Eisele das Unternehmen Riga Mainz ins Boot. Das Brückenbauwerk, das aus zwei einzelnen Stahlbrücken besteht, führt ein Einzelgleis über eine Doppeltrasse der Deutschen Bundesbahn. Beide Brücken sind je 40 m lang, 13,65 m breit, 5,3 m hoch und bringen je 160 t Gewicht auf die Waage. Zur Sanierung mussten die beiden Stahlkonstruktionen auf 1,5 m hohen Betonelementen an einer angrenzenden Asphaltfläche abgelegt werden. Da diese Stelle mit den Mobilkranen nicht erreicht werden konnte, wurden die Brücken nach dem Ausheben auf SPMT verladen. Die Sechs-Achs-Schwerlastmodule brachten die riesigen Bauteile dann in deren vorgesehene Position, wobei das Entladen über die Fahrzeughydraulik der SPMT durchgeführt wurde.

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Schwerlastmodule: 6-achsige SPMT bringen die historischen Brücken zum Sanierungsplatz. Fotos: Liebherr

Die Lage der ersten Brücke und die Tatsache, dass diese noch über einen 12,9 m hohen Abspannmast gehoben werden musste, waren eine große Herausforderung. Daher kam beim ersten Hub der nagelneue LTM 1650-8.1 von Riga zusammen mit dem LTM 1500-8.1 von Eisele zum Einsatz.

Beide Krane wurden mit 165 t Gegengewicht ballastiert. Der LTM 1650-8.1 mit 33,8 m ausgefahrenem Teleskopausleger übernahm 88,2 t bei 19,1 m Ausladung. Die restlichen 85 t übernahm der LTM 1500-8.1 am 31,7-Meter-Teleskopausleger bei 16,4 m Ausladung.

Beim Ausheben der zweiten Stahlbrücke kam der in der Mitte stehendeLTM 1500-8.1 von Eisele und einLTM 1450-8.1 von Riga Mainz zum Einsatz, der mit 134 t Ballast aufgerüstet wurde. 85 t Last am 31,9-Meter-Teleskopausleger bei 15,5 m Ausladung hatte der 450-Tonner zu bewältigen. Der dritte Kran wurde benötigt, da ein Umsetzen der Krane aus zeitlichen Gründen nicht möglich war.

Uwe Langer, Geschäftsführer von Riga Mainz, hatte die Planung der Kranhübe übernommen und war beim Ausheben der Brücken persönlich vor Ort. Er berichtet: "Der neue LTM 1650-8.1 hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt. Beim Hub der schweren Brücke zeigte sich der Kran, als ob er nichts am Haken hätte. Der Ausleger und der Unterwagen sind eine konstruktive Meisterleistung. Genial – ein Paukenschlag in dieser Kranklasse! Der LTM 1650-8.1 wird die Kranwelt beeindrucken, davon bin ich überzeugt."

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