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Trotz Corona-Krise

Bauunternehmen in Hessen und Thüringen melden Umsatzplus

Wiesbaden/Erfurt (ABZ). – Die Baubranche bleibt weiterhin von der Corona-Krise verschont. Zumindest bei den Unternehmen des Hessischen und des Thüringer Bauhauptgewerbes laufen die Geschäfte nach wie vor gut, wie die Statistischen Landesämter der beiden Bundesländer jetzt mitteilten.

Demnach konnte das Bauhauptgewerbe in Hessen im Mai 2020 sowohl den Umsatz als auch die Zahl der Beschäftigten steigern. Mit einem Volumen von 452 Millionen Euro überstiegen die Erlöse das Niveau des Vorjahresmonats um 2,2 Prozent. Damit setzte sich der positive Trend der vergangenen Monate fort. Die Zahl der Beschäftigten lag im Mai um 3,1 Prozent höher als vor Jahresfrist bei 35 440.

Einen Dämpfer gab es bei den Bestellungen: Die Auftragseingänge gingen im Mai 2020 gegenüber Mai 2019 um 15,3 Prozent auf 372 Millionen Euro zurück. Besonders betraf das den Hochbau mit einem Minus von 27,9 Prozent.

Auch das Thüringer Bauhauptgewerbe konnte zuletzt ein leichtes Umsatzplus erwirtschaften. So stiegen die Gesamterlöse der Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Millionen Euro auf 810 Millionen Euro. Etwa die Hälfte des Umsatzes entfällt mit 414 Millionen Euro auf öffentliche Bauvorhaben und den Straßenbau.

Von Januar bis Ende Mai zogen die 295 erfassten Betriebe Aufträge im Umfang von 885 Millionen Euro an Land, das entspricht einem Rückgang von 1 Prozent im Vorjahresvergleich. In die Zahlen flossen vier Betriebe mehr als im vergangenen Jahr ein. Sie beschäftigten gut 14 400 Mitarbeiter.

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