Verlässliche Arbeit im Tandem

Raupenbetonpumpe beweist Stärken im Spezialtiefbau

Bad Schussenried (ABZ). – Liebherr zeigte auf der bauma 2022 eine Raupenbetonpumpe des Typs 110 D-K für den Spezialtiefbau zusammen mit einem Liebherr-Ramm- und Bohrgerät vom Typ LRB 23. Beide Geräte arbeiten auf Baustellen oft im Tandem.
Liebherr Pumpentechnik
Beide Geräte arbeiten auf Baustellen oft im Tandem. Foto: Liebherr

Die mobile Liebherr-Raupenbetonpumpe eignet sich durch ihre hohe Flexibilität laut Hersteller besonders für den Baustelleneinsatz mit häufigem Standortwechsel innerhalb der Baustelle. Die auf einem Raupenfahrwerk montierte Betonpumpe kann komfortabel über eine Funkfernbedienung gesteuert werden.

Üblicherweise kommt die Liebherr-Raupenbetonpumpe bei der Bohrpfahlgründung zur Versorgung eines Bohrgerätes mit Beton zum Einsatz. Bei dieser Arbeit werden für die Baugrund-Vorbereitung bis zu 25 m tiefe Löcher gebohrt. Beim Herausziehen des Bohrers werden diese Löcher mit Beton aufgefüllt. Dabei wird der Beton über ein Rohr in der Mitte des Bohrers nach unten gedrückt. Die Raupenbetonpumpe verfährt parallel mit dem Bohrgerät an die verschiedenen Einsatzpositionen, wobei der Betonschlauch am Bohrgerät angeschlossen bleibt. Die Raupenbetonpumpe von Liebherr eignet sich darüber hinaus aber auch für diverse andere Arten von Pumpeneinsätzen.

Die Raupenbetonpumpe und das Bohrgerät sind digital verbunden und können so auf der Baustelle kommunizieren und Informationen austauschen. Die immer wiederkehrenden Abläufe des Bohrens, Ziehens und Pumpens können folglich optimiert werden: Der Fahrer des Bohrgerätes kann von seiner Kabine aus den Pumpvorgang auf die Sekunde genau starten und wieder stoppen. Dies trage sowohl zu einfacheren als auch effizienteren Arbeitsabläufen bei.

Die Raupenbetonpumpe ist in zwei Leistungsklassen verfügbar: THS 110 D-K und die THS 140 D-K. Die stärkere Ausführung schafft bis zu 135 m³ pro Stunde. Beide Typen sind mit starken Sechszylindermotoren ausgestattet. Die Pumpeinheiten punkten Liebherr zufolge durch ruhigen Lauf und sehr gutes Ansaugverhalten.

Das Hydrauliksystem sei durch den offenen Hydraulikkreislauf besonders wartungsfreundlich. Die Bauweise erleichtere zudem das Ersetzen von Verschleißteilen. Die Form des Einfülltrichters ohne Kanten oder Absätze verringert außerdem Betonrückstände und Verschmutzungen. Zur umfangreichen Ausstattung der Maschine gehören unter anderem ein 500-Liter-Wassertank mit Wasserpumpe und eine abschließbare Werkzeugbox.

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