Werk- und Prüfstellenleiter-Schulung 2023

Seminar stellt klimafreundliche Betone vor

Leipzig (ABZ). – Die Branchenverbände BAU-ZERT, BÜV Nord, Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) und VBF Nord haben unlängst ihre Werk- und Prüfstellenleiter-Schulung (WPL) abgehalten. 210 Betriebsleiter, Unternehmer und Interessierte aus der Baustoffindustrie nahmen das Angebot in Leipzig wahr.

Die Verbände boten eigenen Angaben zufolge Vorträge aus den Bereichen Technik, Normung, Forschung, Recht sowie aktuellen Projektberichten. Ergänzt wurde das Vortragsprogramm wie gewohnt durch Workshops für die Branchenzweige Beton und Mörtel, Betonfertigteile und Gesteinsbaustoffe sowie eine Industrieausstellung. Die Abendveranstaltung bot für alle die Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der Blick auf die Zukunft des Betons, neueste Forschungsergebnisse und deren Anwendung sowie das allgegenwärtige Thema nachhaltige Baustoffe waren Gegenstand der Vorträge des ersten Tages.

Der zweite Veranstaltungstag wartete ebenso mit inhaltlich interessanten Vorträgen auf, die vom Beton-3D-Druck über Anforderungen an die Baustoffhersteller, die aus der Umsetzung der Energiewende resultieren, bis hin zu neuen Bindemitteln sowie den Einsatzmöglichkeiten für schwere Gesteinskörnungen reichten.

Bereichert wurde das Programm durch zwei Erfahrungsberichte über ein Bienenprojekt in einem Transportbetonwerk der Schwenk Beton Berlin-Brandenburg GmbH in Berlin und die Instandsetzung der Dammabsackung der Autobahn A 20.

Ulrich Nolting (InformationsZentrum Beton GmbH) startete mit "Gutes Klima – der Weg der Betonindustrie". Der Europäische Green Deal – Klimaneutralität bis 2050, die "5C-Strategie" mit einer CO2-Reduktion bis 2030 und die daraus resultierenden gemeinsamen politischen und gesellschaftlichen Aufgaben standen dabei im Mittelpunkt des Vortrags.

Daniel Schmidt (UVMB) sprach anschließend über den Einsatz von Fremdpersonal. Daraufhin berichtete Dr. Danko Knothe (Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Ost) über die aktuellen Herausforderungen bei der Instandhaltung und dem Ausbau des Autobahnnetzes sowie den zugehörigen Ingenieurbauwerken in Mitteldeutschland.

Weitere Vorträge stammten von Matthias Tietze, Hannes Krüger, Prof. Dr. Frank Will, Ron Schumann, Christian Fratscher, Thomas Tepper, Dr. Jens Uwe Pott, Dr. Marcel Rhau, Dr. Stefan Seyffert, Thomas Hoffmann sowie Ann-Kathrin Holatka. Überwachungspflichten und Zertifizierungsmöglichkeiten, die bei der Herstellung von Bauprodukten notwendig und möglich sind, stellte abschließend Torsten Schröter vom BAU-ZERT e. V. aus Berlin vor.

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