Zero-Emission-Technologie

"Powerbank für die Baustelle" entwickelt

München (ABZ). – Seit mehr als zehn Jahren beschäftigt sich Wacker Neuson mit elektrisch betriebenen Kompaktmaschinen und Baugeräten und hat dabei immer die beste Lösung für den Kunden im Blick, heißt es. Nach der Entwicklung des ersten Akku-stampfers folgten schnell weitere zero-emission-Produkte.
Wacker Neuson E-Mobilität Bagger und Lader
Die Charging Box CB250 mit einem Energieinhalt von 25 kWh auf Basis von Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht eine kontinuierliche Energieversorgung auf der Baustelle. Foto: Wacker Neuson

Heute betrachtet Wacker Neuson das gesamte Ökosystem: von der Ladeinfrastruktur über Serviceleistungen, Finanzierungsangebote und unterschiedliche Nutzungsmodelle bis hin zu einer Lebenszyklusbetrachtung der Batterie.

Zum zero-emission-Ökosystem gehört unter anderem die Ladeinfrastruktur: Dafür wurde die Charging Box CB250 als "Powerbank für die Baustelle" entwickelt. Dieser mobile Energiespeicher mit einem Energieinhalt von 25 kWh auf Basis von Lithium-Ionen-Akkus ermöglicht eine kontinuierliche Energieversorgung auf der Baustelle. Außerdem erleichtern Dienstleistungen, wie beispielsweise die Miete, Finanzierungsangebote oder Fördermöglichkeiten den Einstieg in die Welt der zero emission Maschinen.

Wacker Neuson erleichtert den Wechsel zu E-Maschinen und unterstützt den #switchtogreen durch innovative zero-emission-Lösungen, heißt es von Unternehmensseite. Die Maschinen arbeiten geräuscharm, ein Vorteil auf jeder Baustelle und ein Beitrag zum Schutz der Bediener. Geringe Geräuschemissionen ermöglichen jedoch auch weitere Einsatzgebiete, beispielsweise in geräuschsensiblen Bereichen wie Pflegeeinrichtungen oder Nachtbaustellen in Innenstädten. Ohne direkte Abgasemissionen werden die Bediener und die Baustellenumgebung geschützt, sodass viele Arbeiten auch in schlecht belüfteten Umgebungen durchgeführt werden können. Die zero emission Baugeräte lassen sich per Knopfdruck starten, sind intuitiv zu bedienen und leistungsstark im Einsatz, erklärt der Hersteller. Und: Elektromotoren zeichnen sich generell durch ihre einfache Wartung und hohe Effizienz aus, was zu niedrigen Betriebs- und Energiekosten führt.

Je breiter das Portfolio, desto flexibler können die zero emission Lösungen eingesetzt werden. Zur E-Produktreihe von Wacker Neuson gehören Stampfer, Platten und Walzen, Bagger, Dumper sowie Teleskop- und Radlader. "Wacker Neuson ist Pionier im Bereich zero emission, die ersten Akkustampfer sind bereits seit 2014 auf dem Markt. Mittlerweile können wir eine komplette zero-emissionBaustelle möglich machen – vom Aufbrechen, Ausheben, Transportieren bis hin zum Verdichten und Verfüllen", berichtet Axel Fischer, Geschäftsführer der deutschen Wacker Neuson Vertriebsgesellschaft. "Und wir entwickeln unser zero emission Angebot im Sinne unserer Kunden stetig weiter und ergänzen es um weitere Produkte."

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Wacker Neuson E-Mobilität Bagger und Lader
Für die Bodenverdichtung im Graben wurden anschließend ein Akkustampfer und eine reversierbare Vibrationsplatte APU3050e (Foto) genutzt. Foto: Wacker Neuson

Die erste reversierbare Akkuplatte mit DireX Direktantrieb, APU3050e, zeichnet sich durch ihre gute Führbarkeit und niedrige Bauhöhe aus, was sie ideal für den Einsatz in Gräben mache. Ebenfalls neu: Die nächste Generation der Akkustampfer und die akkubetriebene Vibrationsplatte WP1550e. Die Akkustampfer AS62e und AS68e wurden hinsichtlich Ergonomie und Effizienz weiterentwickelt. Die neue Akkuplatte WP1550e ermöglicht lange Laufzeiten und ist durch die niedrigen Hand-Arm-Vibrationen komfortabel zu bedienen, erklärt der Hersteller.

Der Teleskoplader TH412e und der Radlader WL28e sind mit Lithium-Ionen Batterien ausgestattet, die durch ein Battery Management System (BMS) überwacht werden. Der TH412e überzeugt durch eine Hubhöhe von 4,5 m und eine sehr kompakte Bauweise, während der Radlader WL28e eine größere und leistungsstärkere Alternative zum bestehenden Modell WL20e darstellt und optional mit einer beheizbaren Kabine erhältlich ist – ideal für den ganzjährigen Einsatz der Maschine. Lauf- und Ladezeiten können bei beiden Maschinen optimal auf die Arbeitsanforderungen abgestimmt werden, was zu mehr Effizienz und Flexibilität führt.

Die zero emission Reihe von Wacker Neuson hat sich nach Unternehmensangaben bereits vielfach im Einsatz bewährt. Erst kürzlich wurde am Olympiaeinkaufszentrum in München von der Nibler Unternehmensgruppe eine Baustelle für einen Glasfaseranschluss errichtet. Dabei kamen ausschließlich Wacker Neuson E-Maschinen zum Einsatz, um mit batterieelektrisch betriebenen Maschinen direkte Abgasemissionen und Geräusche weitgehend zu reduzieren, die Baustellenumgebung zu schützen und Passanten und Anwohner möglichst wenig zu beeinträchtigen.

Thomas Baumgart, Baustellenverantwortlicher Nibler GmbH Fernleitungsbau, erklärt: "Nach zwei Tagen bin ich überzeugt vom Einsatz der elektrisch betriebenen Geräte und Maschinen von Wacker Neuson. Es gibt keinen Leistungsunterschied zum herkömmlichen Bagger. Zudem ist das Arbeiten wesentlich angenehmer, da es deutlich leiser ist. Generell sehe ich den Einsatz der elektrischen Baumaschinen sehr positiv und als den richtigen Schritt für die Zukunft."

Für den Aushub des Grabens kam ein batterieelektrischer Minibagger EZ17e zum Einsatz. Durch seine kompakte Bauweise ohne Hecküberstand ist die Maschine für den Aushub im Graben optimal geeignet und überzeugt zusätzlich mit Leistungswerten wie sein konventionelles Pendant. Für die Bodenverdichtung im Graben wurden anschließend ein Akkustampfer und eine reversierbare Vibrationsplatte APU3050e genutzt. Bediener-freundlichkeit und die lange Laufleistung der Geräte überzeugten bei diesem Einsatz. Beide Geräte werden mit dem Battery One Akku betrieben, dessen Kapazität für einen ganzen Arbeitstag ausreicht und der schnell und einfach zwischen den Geräten ausgetauscht werden kann.

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