Assistenzsysteme und automatisierte Maschinensteuerungen

Digitale Transformation mit Planierraupen

Telfs/Österreich (ABZ). – Die Digitalisierung ist aus der Baubranche nicht mehr wegzudenken und steigert die Effizienz und Geschwindigkeit mit der Bauprojekte geplant, ausgeführt und verwaltet werden. Ein Beispiel für diese digitale Transformation sind die neuen Liebherr-Planierraupen der Generation 8, die jüngst eine Erweiterung im oberen Leistungssegment erfuhren.
Liebherr Bau digital
Auch für Liebherr ist die digitale Planierraupe nach eigener Aussage längst Realität, wobei moderne Baumaschinen als virtuelle Prototypen in Rekordzeit entwickelt werden. Foto: Liebherr

Digitale Lösungen sind längst nicht mehr auf Großbaustellen beschränkt, sondern haben auch bei Planierraupen in allen Anwendungsbereichen ihren festen Platz gefunden. Die Bandbreite reicht von on-Board-Assistenzsystemen zur automatisierten Erstellung von zwei-dimensionalen Geländeprofilen bis hin zu voll automatischen Maschinensteuerungen. Mit diesen lassen sich komplexe dreidimensionale Geländemodelle mit höchster Präzision erstellen. Zudem bieten Softwarelösungen wie beispielsweise das MyLiebherr Service-Portal Zugang zu Echtzeit-Daten, Wartungsplänen und technischem Support, wodurch die Wartung und Betriebsführung erleichtert werden soll. Auch im Bereich der Planung, der Datenerfassung und des Qualitätsmanagements gibt es eine Vielzahl von Optionen, die Anwenderinnen ein hohes Maß an Transparenz und Potenzial zur Effizienzsteigerung verschaffen sollen.

Auch für Liebherr ist die digitale Planierraupe nach eigener Aussage längst Realität, wobei moderne Baumaschinen als virtuelle Prototypen in Rekordzeit entwickelt werden. Dabei können die unterschiedlichsten Aspekte wie die Effizienz und die Leistungsfähigkeit des Antriebs, der sichere Betrieb, Schallwerte und Schwingungen sowie Sicht- und Beleuchtungskonzepte mithilfe von Simulationen realitätsgetreu prognostiziert werden. Das laut Liebherr herausragende Planierverhalten der Raupengeneration 8, das für erfolgreiche Straßenbaustellen und den effizienten Einsatz von Automatisierung unerlässlich ist, sei nicht nur das Ergebnis langjähriger Erfahrung, sondern vielmehr intensiver Forschung und Simulation.

Die Potenziale einer vollständig digitalisierten Forschung und Entwicklung gehen jedoch noch weiter und wirken sich auch auf den modernen Beschaffungsprozess aus. Liebherr bietet mit dem neuen Online Configurator beispielsweise die Möglichkeit, Wunschmaschinen sowohl entsprechend den spezifischen Einsatzanforderungen auszuwählen als auch Sonderwünsche wie eine Speziallackierung zu visualisieren. Hierbei basiert die Visualisierung der Konfiguration auf einem dreidimensionalen Datenmodell sowie einer Verkettung der Baugruppen aus der Entwicklung.

Besonders eindrucksvoll erleben Kundinnen nach Angaben von Liebherr die neue Raupengeneration im Digital Product Launcher. Hier hat die digitale Maschine auch in der Produktpräsentation Einzug gefunden und bietet eine neue Qualität der Information. Das fertige Produkt wird mit all seinen Eigenschaften in ein Einsatzszenario integriert, wobei Anwenderinnen virtuell in die Maschine einsteigen und alle Aspekte des zukünftigen Baustelleneinsatzes nicht nur genau betrachten sondern auch erleben können. Dies bietet insbesondere bei der Erklärung und Visualisierung der digitalen Assistenzsysteme Chancen und gewährt einen Blick hinter die digitalen Kulissen einer modernen Baumaschine.

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