Büropark Ottobrunn

Auch wenn's rund geht: Sicher und schnell mit System bauen

München (ABZ). – Der Bestandsbau gewinnt zunehmend an Bedeutung, um auch Gewerbeflächen nach-haltig erweitern und modernisieren zu können. Beengte Platzverhältnisse und die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs erfordern dabei projektspezifisch angepasste Gerüstbaulösungen.
Peri Gerüstbau
Aufälligster Bestandteil der umfangreichen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahme des Büroparks Ottobrunn ist der neue, zweite Büroturm mit 40 m Höhe Foto: Peri Deutschland

Der Büropark Ottobrunn weist mit seiner Lage am südöstlichen Stadtrand Münchens eine optimale Verkehrsanbindung auf und ist auch aufgrund des grünen Umfelds ein attraktiver Geschäftsstandort. Um diesen weiter auszubauen, wurden die fünf Bestandsgebäude der Jahre 1976 bis 2001 kürzlich um einen neuen, gläsernen Büroturm mit rund 40 m Höhe ergänzt. Zusätzlich dazu runden mehrere Gebäuderiegel-Aufstockungen und eine Tiefgaragenerweiterung die aufwendige Modernisierungsmaßnahme zu einem Campusgelände in Form eines Schiffsbuges ab.

Die Generierung neuer Gewerbeflächen im Stil einer Nachverdichtung ist zwar sinnvoll, das Bauen im Bestand erhöhte aber auch die Anforderungen bei der Bauausführung. Alle Maßnahmen im Zuge der Neubau-, Abbruch- und Erweiterungsarbeiten wurden hierfür exakt aufeinander abgestimmt. Zudem musste die gesamte Bauabwicklung möglichst störungsfrei unter dem laufenden Betrieb der angrenzenden Büros und Praxen ausgeführt werden.

Das Rosenheimer Bauunternehmen Pfeiffer setzte bei den Gerüstbauarbeiten auf die Kompetenz des Brunnthaler Gerüstbaubetriebs Zumkeller. Dieser arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem modernen PERI-UP-Gerüstsystem. Auch beim anspruchsvollen Bauprojekt in Ottobrunn ließen sich somit viele unterschiedliche Anwendungen mit standardisierten Systembauteilen, also ohne projektspezifische Sonderteile ausführen. Denn das PERI-UP-Baukastensystem ist so aufeinander abgestimmt, dass sich Fassadengerüst, Arbeitsbühnen, Traggerüste und Treppenzugänge nahezu übergangslos miteinander kombinieren lassen. Der zusätzliche Vorteil bei der Fassadengerüstmontage: Die Gerüstbauer sind durch die systembedingte Aufbauweise mit vorlaufendem Geländer ohne Zusatzbauteile gegen Absturz gesichert.

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Zur Vielzahl der von Zumkeller und Peri geplanten Gerüstanwendungen zählten die Einrüstung des runden Büroturms, auskragende Gerüstlösungen für die Gebäudeaufstockungen, die Einbindung von Treppenzugängen, Fluchttreppen und Transportbühnen sowie auf Stütztürme aufgeständerte Fassadeneinrüstungen mit entsprechenden Überbrückungen.

Für die baubegleitende Einrüstung des 40 m hohen, 10-geschossigen Büroturms konnten die PERI-UP-Gerüstfelder einfach an die Rundung angepasst werden, da sich die äußeren Easy Stiele mit Zwei-Meter-Horizontalriegeln auf Belagebene polygonal verbinden ließen und so einen Ringschluss bildeten. Die 3-stielige Gerüstausführung mit nur einem Stiel an den Außeneckpunkten ermöglichte auch eine durchgehend geschlossene Geländeranordnung, zudem trug diese Bauweise zu einer Material- und Gewichtsersparnis bei.

Die Gerüstmontage wurde ausschließlich mit PERI-UP-Systembauteilen ohne aufwendige Rohr-Kupplungsverbindungen durchgeführt. Das sparte nicht nur Zeit, sondern ließ auch die bei PERI UP systemintegrierte Gerüstmontage mit vorlaufendem Geländer zu. Da neben den Belägen auch die Abdeckbleche von unten eingelegt werden konnten, waren die Gerüstbauer beim Betreten der nächsten Ebene rundum gesichert. Die durchgängige Gerüstausbildung mit Systembauteilen sorgte auch bei der späteren Nutzung für sichere Arbeitsebenen ohne Stolperstellen. Der Anbau an die bestehenden Gebäuderiegel erfolgte in Stahlbetonbauweise, die ein- bis zweigeschossigen Aufstockungen als tragende Holzkonstruktion. Für die Bestandsaufstockungen erarbeitete das Zumkeller Team zusammen mit den Spezialisten der Peri-Niederlassung München eine Gerüstlösung, die ein herkömmliches Standgerüst überflüssig machte. So wurden innerhalb des obersten Bestandsstockwerkes PERI-UP-Stütztürme montiert, die mittels 25-Zentimeter-Riegeln und Diagonalen mit dem Fassadengerüst verbunden waren und so auskragend als Aufstellebene für die darüberliegenden Gerüstlagen zur sicheren Durchführung der Aufstockungsarbeiten dienten.

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