Effizientes Arbeiten

Abbruchunternehmen baut Kaufhaus zurück

Karlsruhe (ABZ). – Die Abbruchspezialisten der Oettinger-Gruppe sind in Karlsruhe laut eigener Aussage hochpräsent. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Malsch bei Karlsruhe beschäftigt 170 Mitarbeiter und "kann alles außer Hochbau", so der Unternehmensgründer Robert Oettinger.

Neben einem umfangreichen Maschinen- und Gerätepark wurde die Anlagenkapazität eigener Recyclinganlagen in diesem Jahr auf drei Anlagen in und um Karlsruhe ausgebaut. Damit sei ein wichtiger und nachhaltiger Grundstein für die Zukunft der Unternehmensgruppe gelegt worden. Im Bereich der Mode setzt das familiengeführte Unternehmen Peek & Cloppenburg, mit Hauptsitzen in Düsseldorf und Wien, Maßstäbe. Gegründet im Jahr 1900 in Düsseldorf, betreibt P&C mehr als 160 Verkaufshäuser in 16 Ländern, wobei der Schwerpunkt auf einem einzigartigen Einkaufserlebnis für die Kunden liegt. In diesem Zusammenhang hat P&C beschlossen, das alte Gebäude ihres Karlsruher Verkaufshauses zwischen Lamm und Kaiserstraße abzureißen und ein neues zu errichten.

Der Abriss des P&C-Gebäudes ist eine Baustelle, die viele Blicke auf sich zieht, und die Abbruchexperten von Oettinger wurden mit dieser anspruchsvollen Aufgabe betraut, wie das Unternehmen betont. Das Gebäude ist keine gewöhnliche Struktur, so Oettinger. Es handelt sich um eine Stahlkonstruktion mit ausbetonierten Stahlstützen und Stahlbetonbodenbelägen. Diese Komplexität stellte Oberbauleiter Felix Wieland und Polier Juri Charuta laut eigenen Aussagen vor einige Herausforderungen.

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Oettinger Abbrucharbeiten
Der Abriss sorgt laut den Ausführenden für einiges Aufsehen, weshalb die Baustelle in kritischen Situationen besonders abgesichert werden muss. Foto: Oettinger

Die Abbrucharbeiten seien auch durch die beachtliche Abbruchhöhe von 18 m, den begrenzten Raum und die unmittelbare Nähe zu angrenzenden Gebäuden gekennzeichnet. Hinzu komme, dass zahlreiche Schaulustige derzeit täglich die Abbrucharbeiten verfolgen, weshalb Sicherheitsposten bei kritischen Situationen die Baustelle sichern müssten. Bislang wurden tausende Tonnen Stahl und Beton abgetragen, sortiert und abtransportiert, wobei mehrere Bagger im Einsatz sind.

Im April startete man mit dem Hitachi ZX350 Longfront. Am 28. Juli erhielt dieser Unterstützung vom CAT 374, einem 80-Tonnen-Bagger mit einer Betonschere, die 6,5 t Metall mühelos verarbeiten kann. Da beide Geräte die erforderliche Abbruchhöhe von 18 m nur knapp erreichten, wurde zusätzlich ein Prototyp des Liebherr 940 R Baggers hinzugezogen, der problemlos 18m erreichen kann und für 70 t ausgelegt ist. Um die Baustelle zu sichern, die lediglich 3 m von der Kaiserstraße und 4 m von der Lammstraße entfernt ist, wurde ein Autokran installiert, an dem der Abbruchvorhang angebracht ist. Diese begrenzten räumlichen Gegebenheiten haben den Polier Juri Charuta laut eigener Aussage immer wieder zu neuen Ideen inspiriert.

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