Fertigstellung Ende 2025

Nachhaltige Produktionshalle mit zahlreichen Holzelementen

Bensheim (ABZ). – Holzelemente prägen die neue Produktionshalle mit einem Bürogebäude von Dr. Wittmann. Für das hessische Unternehmen aus der Chemie- und Pharmaindustrie baut das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck laut eigener Angabe vielfältige Lösungen ein, die das Gebäude ganzheitlich nachhaltig gestalten.
GOLDBECK GmbH Hallenbau
Außen sollen Holzelemente für eine natürliche Optik sorgen. Die technische Gebäudeausrüstung ermöglicht laut Goldbeck einen nachhaltigen Betrieb. Foto: Goldbeck

Der Bau der Produktionshalle mit angrenzendem Büro in Bensheim wird lediglich 16 Monate dauern und soll Ende 2025 abgeschlossen sein. Die Fläche für die Halle beträgt 3500 m² und für das Büro 2700 m². Für Labore stehen 270 m² zur Verfügung. Goldbeck realisiert die Gebäude mit einer systematisierten Bauweise. Das Unternehmen fertigt laut eigener Aussage wesentliche Bauelemente industriell in eigenen Werken vor. "Wir starten mit der Produktion nicht erst auf der Baustelle. Unsere Systembauteile montieren wir passgenau vor Ort. Eine hohe Qualität geht Hand in Hand mit einem hohen Bautempo", erklärt Alexander Arnold, Niederlassungsleiter Rhein-Main von Goldbeck.

Der Einsatz von Holz ist ein besonderer Wunsch des Kunden Dr. Wittmann. Beim Blick auf das Bürogebäude falle direkt die Fassade aus einem Kassettensystem mit Holzverkleidung auf. "In Kombination mit bodentiefen Fenstern wirkt die Holzfassade einladend, warm und modern", betont Oliver Martín Antón, Geschäftsführer von Dr. Wittmann. In der Halle kommen Holzbinder zum Tragen.

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Holzbinder und Giebelfenster sollen nach Auffassung des Errichters für eine angenehme Arbeitsatmosphäre in der Produktionshalle sorgen. Foto: Goldbeck

Diese kombinieren eine gute Brandschutzqualität mit einer ansprechenden Optik, so das Unternehmen. Goldbeck verbaue ausschließlich zertifiziertes Holz aus kontrolliertem Anbau. "Wir setzen Holz dort gezielt ein, wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Holz ist ein nachhaltiges Element in unserer systematisierten Bauweise, das wir verantwortungsvoll nutzen", erklärt Alexander Arnold, Niederlassungsleiter Rhein-Main von Goldbeck.

Nachhaltig zu bauen, geht über den Einsatz von Holz hinaus und bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten. "Wir gehen das Thema Nachhaltigkeit mit Sinn und Verstand an. Dafür haben wir mit Goldbeck den richtigen Partner gefunden", sagt Oliver Martín Antón.

Die technische Gebäudeausrüstung von Goldbeck ermögliche nach dem Bau einen ressourcenschonenden und effizienten Betrieb der Gebäude. Das Herzstück bilde dabei die Wärmepumpe. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen, Photovoltaischthermischen Kollektoren, einem aktivierten Sprinklertank und Grauwasseraufbereitung senke den Energie- und Wasserverbrauch.

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Lichtdurchflutete Besprechungsräume sollen über einen Laubengang direkten Zugang zur Umwelt haben. Foto: Goldbeck

Auch der soziale Bereich enthält laut Errichter innovative Nachhaltigkeitsaspekte. Lichtdurchflutete Arbeitsplätze im Büro sowie ein Laubengang im ersten Obergeschoss sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, versichert Goldbeck.

Die Produktionshalle erhalte zudem an beiden Giebelseiten große Glasflächen, um auch dort einen möglichst hellen Arbeitsplatz zu schaffen und unnötige Energiekosten durch Beleuchtung zu vermeiden. Außerdem sollen die Mitarbeitenden im betriebseigenen Restaurant frisch gekochte Gerichte zu sich nehmen können.

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