Glasfaserausbau in Erding

Gewerbegebiet erhält neues und moderneres Netz

Baustellen
Sven Geiger und Marc Hoff (beide Deutsche Glasfaser, v. l.), Max Gotz (Oberbürgermeister von Erding), Michael Baumüller (Deutsche Glasfaser), Sandro Radlmair und Sebastian Bauer (Tiefbauunternehmen INconnect GmbH) packen beim Spatenstich mit an. Foto: Deutsche Glasfaser

Erding (ABZ). – Oberbürgermeister Max Gotz hat vor Kurzem gemeinsam mit Vertretern von Deutsche Glasfaser sowie deren Baupartner INconnect GmbH den Startschuss für das Glasfaser-Förderprojekt in Erding gegeben. Mit dem offiziellen Spatenstich in der Großen Kreisstadt starteten die Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau durch Deutsche Glasfaser. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem schnellen und zukunftssicheren Glasfasernetz in Erding getan. Deutsche Glasfaser hatte im Rahmen der Ausschreibung das Förderprojekt gewonnen.

Aktuell ist der Ausbau von 101 Adressen geplant, wofür eine Glasfaserstrecke von 13,81 km neu gebaut werden muss. Bund, Land und die Kommunen fördern den Ausbau der bisher unterversorgten Adressen mit einer Summe von 1 024 346 Euro. Die Arbeiten starten im Gewerbegebiet Nord-West und verlagern sich über das Gewerbegebiet Süd-West nach Erding Süd.

"Das Förderprojekt in Erding ist ein gutes Beispiel, wie ein abgestimmter Ansatz aus eigenwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau den Menschen schnell die moderne Glasfaseranbindung bringt", sagt Sven Geiger, Bereichsleiter Program Management Deutsche Glasfaser. "Neben unseren eigenwirtschaftlichen Projekten sind wir Partner der Kommunen im geförderten Ausbau. Immer im Blick: Den Menschen schnellstmöglich Glasfaseranschlüsse zu realisieren."

Bis Ende 2023 sollen die Bauarbeiten im Bereich der Stadt Erding abgeschlossen sein. Die Anschlüsse werden, je nach Fertigstellung der einzelnen Bereiche, sukzessive in Betrieb genommen. Um den Aufwand bei den Tiefbauarbeiten so gering wie möglich zu halten und Glasfaser schnell zu verlegen, nutzt das Unternehmen moderne und effiziente Verfahren. Beim Bau werden die Leerrohre zum Beispiel mit Hilfe minimalinvasiver Fräsen in die Straßen eingebracht und die Glasfaserleitung verlegt. Im Anschluss werden die Gehwege und Straßen provisorisch verschlossen, etwa mit Pflastersteinen oder Kies. So können im späteren Bauprozess die Leitungen beim Bau der Hausanschlüsse schnell erneut geöffnet werden. Zum Ende der Bauarbeiten werden die Gehwege und Straßen endgültig wiederhergestellt und von der Stadt abgenommen.

Neben den anlaufenden Tiefbauarbeiten wird ein weiteres sichtbares Zeichen der neuen Infrastruktur das Setzen der sogenannten PoPs (Point of Presence) sein. Von diesen Technikstandorten führt die Glasfaser später bis zu den einzelnen Anschlüssen.

Erdings Oberbürgermeister und die anwesenden Vertreter der Kommune waren sich einig, dass der Ausbau mit Glasfaser eine der wesentlichen Infrastrukturaufgaben ist und ein zentraler Aspekt für die Menschen und Unternehmen, insbesondere außerhalb der Ballungszentren.

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