herotec wirbt für engen Austausch zwischen Unternehmen

Industrieverbund saniert Einfamilienhaus gemeinsam

Ahlen (ABZ). – Der Heizungs- und Klimatechnikbetrieb herotec hat seinen Industrieverbund stark ausgebaut. Mittlerweile unterhält das Unternehmen eigenen Aussagen nach einen intensiven Austausch zu fast allen namhaften Firmen der Bauchemie sowie weiteren Industriepartnern, der in individuellen Aufbauempfehlungen für Architekten und Bauherren mündet.
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Das Einfamilienhaus in Neuenkirchen im Kreis Steinfurt sanierten die drei Betriebe als Team. Foto: herotec

Unter anderem arbeitete herotec bei der Kernsanierung eines Einfamilienhauses in Neuenkirchen mit zwei Industriepartnern zusammen: Bodensystemanbieter Uzin Utz aus Ulm und Heizungsmonteur Innotech Systemtechnik aus Rheine.

Gefordert waren beheizte Bodenaufbauten mit sehr geringen Aufbauhöhen, wobei es ferner drei unterschiedliche Untergründe zu berücksichtigen galt. Die notwendigen Arbeitsschritte vor Ort erstreckten sich vom Rohbodenausgleich, inklusive der jeweiligen Abdichtungen und Grundierungen, über die Montage der Fußbodenheizung bis hin zur Verlegung eines Dünnestrich-Systems.

Spezialmaschinen notwendig

Im ersten Schritt wurde in Teilbereichen eine Abdichtung gegen Erdreich eingebaut, danach erfolgte die jeweilige Grundierung. Im nachfolgenden Schritt wurde mit Hilfe der Styroporschüttungen von Innotech und unter Einsatz entsprechender Spezialmaschinen die Ausgleichsschicht eingebaut. Das Auftragen einer Kratzspachtelung brachte zusätzliche Ebenheit und Stabilität in den Rohbodenausgleich. So vorbereitet konnte dann der Einbau der Fußbodenheizung vorgenommen werden.

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Bei der abschließenden Estricheinbringung kam das von Uzin neu entwickelte Pump-Mobil zum Einsatz. Laut Hersteller pumpt es bis zu 40 Meter hoch und 160 Meter weit ohne Qualitätsverlust des Materials. Foto: herotec

Bei der herotec-tempusFLAT-KLETT-DS-Lösung, die in Neuenkirchen verbaut wurde, handelt es sich um eine 2 Millimeter flache Kunstfaserdeckschicht mit Klett-Technik. Das Vlies kann mit Schere oder Cuttermesser zugeschnitten und durch die rückseitige Klebefläche auf dem Boden fixiert werden. Das mit Klett umwickelte, 10 Millimeter breite Rohr wurde dann auf dem Vlies ohne die Notwendigkeit von Werkzeug in Form einer Ein-Mann-Montage sicher und zudem im Vergleich zu herkömmlichen Noppenplattensystem sehr schnell befestigt. Die kreisrunden Ausstanzungen ermöglichten einen festen Verbund der Spachtelmasse mit dem Untergrund. Dadurch reichte eine Fünf-Millimeter-Überdeckung der Heizrohre aus, um eine stabile Lastverteilung zu erzielen. Weitere Schritte in dieser Bauphase waren dann unter anderem der Anschluss an den Heizkreisverteiler und die Dichtigkeitsprüfung.

Pump-Mobil im Einsatz

Beim abschließenden Estricheinbau kam dann das kürzlich von Uzin neu entwickelte Pump-Mobil zum Einsatz. Es mischt vor Ort die Gips- oder Zementspachtelmasse an und pumpt sie dann direkt auf die vorgesehenen Flächen. Dank der starken Pumpe können laut Uzin 6 Tonnen dünn- oder dickschichtige Spachtelmasse in der Stunde aufgebracht werden. Gepumpt wird bis 40 Meter Höhe und 160 Meter Weite, der mühsame Transport von Gebinden in einzelne Stockwerke entfällt also. Nicht nur an dieser Stelle wird auch deutlich, dass Verbund neben der Bündelung von Kompetenz bedeutet, Equipment zusammenzubringen, das ein einzelnes Unternehmen für ein solches Vorhaben in der Summe gegebenenfalls nicht hat.

Das Ergebnis nach Verguss der Spachtelmasse war ein gewünschter, absolut planebener Boden. Frei von jedwedem Waffelmuster, wie man sie von Noppensystemen kennt. Es gibt hierbei keinen Nachsickerungseffekt und das bei voller Rohrumschließung. Den Teampartnern zufolge ist das Gebäude in Neuenkirchen ein Beispiel dafür, wie über einen Industrieverbund gemeinsam Projekte angeboten und gestemmt werden können. Ein Vorteil sei beispielsweise, dass man sich die Partner auf der Baustelle im Vorfeld aussuchen könne, anstatt dass die Unternehmen separat beauftragt werden und nur gesondert den eigenen Bereich abarbeiten. Die Vertrautheit mit den Verbundpartnern könne so Abstimmungsprobleme, Effizienz- und Zeitverlust verhindern.

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