HÜTTENTAG 2023

Standortbestimmung in der Klimawende

Messen und Veranstaltungen
320 Teilnehmer sowie 26 Aussteller und Sponsoren trafen sich auf dem HÜTTENTAG 2023. Foto: Messe Essen

Düsseldorf/Essen (ABZ). – Die Stahlbranche hat die Herausforderungen der Klimawende angenommen und milliardenschwere Investitionsprogramme zur Dekarbonisierung gestartet. Die hohen Energiepreise sind allerdings eine Hürde, die nur durch wirtschaftspolitische Unterstützung überwunden werden kann, denn "grüner" Stahl ist für die Gesellschaft unverzichtbar. Die Ablösung der Hochöfen durch klimafreundliche Direktreduktionsanlagen und der dadurch entstehende Bedarf an großen Mengen grünen Stroms und Wasserstoffs sind nur einige der konkreten Themen, die derzeit diskutiert werden. Wirtschaftliche Lösungen dafür standen im Mittelpunkt des HÜTTENTAGS 2023, für den die Veranstalter laut eigenen Angaben eine positive Bilanz ziehen.

320 Teilnehmer sowie 26 Aussteller und Sponsoren diskutierten kürzlich in Networking-Gesprächen, vor allem aber in Fachvorträgen, Keynotes und einer Podiumsdiskussion im Glasfoyer Ost der Messe Essen über die Stahlbranche in der Energie- und Klimawende. Unter der Schirmherrschaft von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bot der HÜTTENTAG 2023 Vorträge und Keynotes zu praxisgerechten Lösungen für die Stahlindustrie.

Den Auftakt bildete der Eröffnungsvortrag von Dr. Martin Theuringer, Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Stahl, zum Thema "Auf dem Weg zum Grünen Stahl: Was die Stahlindustrie jetzt braucht für eine erfolgreiche Transformation". In ihren Keynotes erläuterten Dr. Peter Maagh, Vorstand von Dillinger und Saarstahl, und Felix Schmitz, CEO von Kloeckner Metals Germany, wie man mit grünem Stahl den technologischen Vorsprung sichern kann und dass grüner Stahl aus Kundensicht absolut positiv bewertet wird. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion ging Moderatorin Nadine Pungs auf einzelne der genannten Aspekte weiter ein.

Am Nachmittag fanden zweizügig sechs Sessions mit insgesamt 22 Fachvorträgen statt, die konkrete Aspekte der Energie- und Klimawende für die Stahlindustrie thematisierten. So widmeten sich die verschiedenen Fachvorträge im ersten Zug "Dekarbonisierten Prozessrouten und Lieferketten", der "Digitalisierung in Energiemanagement und Kommunikation" und der "Automatisierten Produktionstechnik 4.0". Der zweite Vortragszug stellte "Das digitalisierte Stahlwerk" (I + II) und "Stahl in der Circular Economy" in den Fokus der einzelnen Fachvorträge.

Der nächste HÜTTENTAG soll am 19. November 2024 an gleicher Stelle stattfinden. Weitere Informationen finden sich unter www.home-of-steel.de.

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