Neues Polizeigebäude soll bis 2024 entstehen

Flughafen-Verantwortliche legen Grundstein

Baustellen
So soll das neue Polizeigebäude auf dem Dortmunder Flughafen aussehen. Abb.: Nattler Architekten

Dortmund (ABZ). – Die Flughafen Dortmund GmbH hat kürzlich im Beisein von Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Gregor Lange, Polizeipräsident der Stadt Dortmund, Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund sowie Ludger van Bebber, Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH, feierlich den Grundstein für ein neues Polizeigebäude am Dortmund Airport gelegt.

Bis 2024 soll im Auftrag des Bauherrn auf dem ehemaligen Parkplatz P3 des Dortmund Airport ein neues Dienstgebäude für die Dortmunder Polizei gebaut werden. Die Polizei Dortmund hatte zuvor einen Mietvertrag mit Bauverpflichtung ausgeschrieben. Nach einem knapp zweijährigen Vergabeverfahren erhielt der Flughafen den Zuschlag als neuer Vermieter und Bauherr.

Durch den Neubau soll die räumliche Situation der Polizei Dortmund an der Markgrafenstraße in der Innenstadt entlastet werden. Auf dem 27.000 m² großen Grundstück, das bisher als Parkplatz 3 genutzt wurde, entsteht ein Gebäudeensemble mit 31.000 m² Brutto-Grundfläche (BGF), deren Strukturen und Ausstattungen auf die Anforderungen von Polizeigebäuden ausgerichtet sind.

"Für mich ist es das Mindeste, dass wir für die Polizistinnen und Polizisten in Nordrhein-Westfalen die Rahmenbedingungen schaffen, damit sie ihren Job bestmöglich meistern können", betont der Minister des Inneren, Herbert Reul, anlässlich der Grundsteinlegung. "Das neue Gebäude am Dortmunder Airport bringt optimale Voraussetzungen mit: Durch die direkte Autobahn-Anbindung ist die Flughafen Polizei schnell an jedem Einsatzort und bekommt hier eine hochmoderne Infrastruktur, mit der sie auch in der digitalen Welt gut aufgestellt ist."

"Unsere sich verändernde Gesellschaft stellt uns kontinuierlich vor neue Herausforderungen mit neuen Konfliktthemen und erhöhten Anforderungen an unsere sozialen sowie kommunikativen Fähigkeiten", ergänzt der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. "Wir stellen uns diesen wichtigen Aufgaben mit gut ausgebildetem und motiviertem Personal. Wir benötigen dafür aber auch eine moderne technische Ausstattung. Ich freue mich bereits heute darauf, dass nach Fertigstellung des Gebäudes ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht wird, mit dem wir dem Anspruch an unsere Leistungsfähigkeit einen weiteren professionellen Rahmen geben können."

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