Stimmung auf dem Bau stürzt laut Ifo-Istitut ab

München (dpa). – Wegen stetig zunehmenden Materialmangels und unkalkulierbarer Kostensteigerungen sind die Geschäftserwartungen der deutschen Baufirmen auf einen Tiefpunkt gesunken. In der jüngst veröffentlichten monatlichen Unternehmensumfrage des Münchner Ifo-Instituts klagten 54,2 Prozent der Hochbauunternehmen über Lieferengpässe. Das waren so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahre 1991. Im Tiefbau berichteten 46,2 der Firmen über Materialmangel, ebenfalls ein neuer Höchststand. Dementsprechend sind laut Ifo die Geschäftserwartungen in der Baubranche abgestürzt, im Hochbau sank der entsprechende Indikator des Instituts auf minus 46,9 Punkte, der tiefste Stand seit 1991. Im Tiefbau waren es sogar minus 48,6 Punkte. Die Bauunternehmen berichteten demnach auch über eine steigende Zahl von Auftragsstornierungen. Im April meldeten 7,5 Prozent der Hochbauer und 9,3 Prozent der Tiefbauer stornierte Aufträge, deutlich mehr als noch im März. Neue Projekte seien kaum kalkulierbar.

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