Streckenstation für temporäre Verkehrssteuerung

Netzunabhängiger Betrieb möglich

häwa Baustelleneinrichtung
Typisches Einsatzgebiet am Straßenrand für Optimus von Green Way Systems: Bei Wind und Wetter leistet die Schaltschranklösung von häwa zuverlässig ihren Dienst. Foto: häwa

Wain (ABZ). – Baustellen sind ärgerlich. Für jeden Autofahrer. Umso wichtiger, dass Verkehrsleitsysteme mit modernster Technik zur Verfügung stehen, die das Fahren einfacher und die Straßen damit insgesamt sicherer machen. Im Hintergrund regelt dabei Hightech die verschiedensten Systeme. Hier kommt die Streckenstation Optimus zum Einsatz: Rund 1000 Geräte hat die Green Way Systems GmbH gemeinsam mit häwa bereits bundesweit in Betrieb genommen.

Die Green Way Systems GmbH arbeitet für ein Ziel: mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Seit 1998 entwickelt das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt/Oder und Niederlassungen in Baden-Baden, Amt Wachsenburg bei Erfurt und Erkner bei Berlin innovative Produkte und Systeme für die Straßenverkehrstechnik. Dazu gehört die Planung und Realisierung bedarfsorientierter Systemlösungen inklusive Projektmanagement und Anlagenservice.

Konkret betrifft das die Erfassung von Verkehrsdaten bei temporären Verkehrssituationen sowie die Steuerung von mobilen Verkehrsanlagen.

Vor rund sechs Jahren hatte Green Way Systems einen Partner gesucht, der in der Lage sein sollte, einen kleinen, leichten und dennoch robusten Schaltschrank zu liefern – quasi das Herz jeder mobilen Verkehrssteuerungsanlage. Matthias Müller, Geschäftsführer des Unternehmens: "Bei häwa haben wir sofort gemerkt: Das ist ein Mittelständler, der genauso tickt wie wir. Dies bestätigte sich in der äußerst konstruktiven Zusammenarbeit über viele Jahre – heute sind bereits rund 1000 unserer Streckenstationen Optimus in Betrieb, und das in ganz Deutschland".

Optimus ist für den Einsatz in der temporären Verkehrstechnik konzipiert. Dafür wurde die Streckenstation als Mastkabine ausgelegt und für einen netzunabhängigen Betrieb entwickelt. Die eingesetzten Baugruppen sind solaroptimiert und schonen die Energieressourcen, heißt es seitens der Verantwortlichen. Die Kommunikation zur Überwachung und Steuerung der Anlage ist kabellos über neueste Mobilfunktechnologie realisiert. Optimus wurde so gestaltet, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Aktoren und Sensoren mittels eines Steckersystems schnell, einfach und fehlerfrei angeschlossen werden können. Die herkömmliche Verkabelung und Einführung der Kabel durch Verschraubungen entfallen daher vollständig. Optimus ist somit ein kompaktes "All-in-one-Gerät" und für die Betriebs-und Montagebedingungen der temporären Verkehrstechnik bestens geeignet.

Torsten Ross, Außendienstmitarbeiterbei häwa: "Die Anforderungen für die Entwicklung des Gehäuses waren anspruchsvoll. Wir reden hier von überbauten Gestellen, die teils in 4,5 m Höhe und/oder auch neben der Fahrbahn an befestigten Posten angebracht werden. Gleichzeitig müssen die Geräte im wahrsten Sinne des Wortes 'bei Wind und Wetter' ihren Dienst verrichten."

häwa garantiert einen Einsatzbereich von minus 20 bis plus 60 °C. Durch den Einsatz von Aluminium für die Montageplatte wird ein Gesamtgewicht von rund 21 kg erreicht, die Gehäusewanne ist komplett verschweißt. Optimus wird fix und fertig geliefert, ein besonderes Highlight ist der netzunabhängige Betrieb dank Solaroptimierung. Torsten Ross: "häwa hat einmal mehr gezeigt, wie dank jahrzehntelanger Erfahrung eine individuelle Kundenlösung realisiert werden konnte. Rund 1000 Optimus-Streckenstationen, die bundesweit im Einsatz sind, haben als 'Herz' ein Gehäuse unseres Unternehmens – eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte."

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