Vom Rettungskonzept bis zum Seitenschutz

Hochhaus bei Dachsanierung gesichert

Bad Homburg (ABZ). – Auch in großer Höhe überzeugen die temporären Seitenschutz-Systeme laut dem Hersteller Sifatec als schnelle, kostengünstige und kompromisslos sichere Absturzsicherungen für Flachdächer. Im Rahmen einer Dachsanierung für ein 14-stöckiges Wohnhaus in Innenstadtlage stellte das Unternehmen sein umfassendes Leistungsportfolio bereit – von der Erarbeitung einer Gefährdungsanalyse über die Erstellung eines Rettungskonzepts bis hin zum Aufbau von Seitenschutz, Treppenturm und Bauaufzug stand das Sifatec-Team den Ausführenden vor Ort zur Seite.
Sifatec Sicherheit
Der Seitenschutz wurde mit vier Rohren in der Waagerechten sowie durchgehenden Netzen versehen, um bestmöglich vor Absturz zu sichern und ein Herabfallen von Gegenständen zu verhindern. Fotos: Sifatec

Mit der Höhe eines Gebäudes steigt unweigerlich auch die Gefahr bei Arbeiten auf der Dachfläche, beispielsweise zur Sanierung von Abdichtungsbahnen auf Flachdächern. Vor der Durchführung notwendiger Baumaßnahmen gilt es daher, entsprechende Absturzsicherungen umfassend zu planen und zu installieren. Hier kommt die Firma Sifatec mit ihrer jahrelangen Expertise ins Spiel. Das Unternehmen entwickelt je nach Objekt individuell abgestimmte Sicherungskonzepte und setzt diese mithilfe des patentierten Flachdachseitenschutzes um.

Da das System aus dem Hause Sifatec bis weit mehr als 100 m über Gelände als Seitenschutz zugelassen ist, eignet es sich dem Unternehmen zufolge auch für den Einsatz an Hochhäusern und erfüllt dabei die geltenden Bestimmungen. Im Zuge dessen vertraute die DeWAG Wohnen GmbH & Co. KG als Verantwortliche für die Sanierungsarbeiten auf der Dachfläche eines Wohnhauses im Zentrum Bad Homburgs auf das Know-how und die Produkte des Absturzsicherers. Undichte Abdichtungsbahnen des rund 42 m hoch gelegenen Daches machten eine grundlegende Instandsetzung notwendig.

Kunden-Anforderungen erfüllt

Sowohl aus der Lage als auch der Gegebenheiten durch die Nutzung und technische Aufbauten des Gebäudes ergaben sich besondere Ansprüche an die zu ergreifenden Sicherungsmaßnahmen. So ist der bewohnte Hochhausbau stark frequentiert, weist beengte Räumlichkeiten um das Objekt herum auf und verfügt über Durchfahrtsbereiche für Anlieger, die auch während der Arbeiten weiter uneingeschränkt nutzbar bleiben sollten.

ABZ-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Fachkraft (m|w|d) für Arbeitssicherheit, Pinneberg  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen
Sifatec Sicherheit
Für die Sanierung einer Hochhaus-Dachfläche in Bad Homburg montierte das Sifatec-Team rund 130 m des temporären Seitenschutz-Systems.

Für die Objektplanungs- und Ingenieurgesellschaft Bai Planung GmbH & Co. KG (Bai) aus Wiesbaden, die mit der Umsetzung der Leistungsphasen 3 bis 8 betraut wurde, waren weitere Aspekte zur Ausarbeitung des Sicherungskonzepts ausschlaggebend: "Grundsätzlich ergaben sich allein aus der Gebäudehöhe spezifische Anforderungen. So ist bauaufsichtlich bei der Kategorisierung als Hochhaus ein zweiter Flucht- und Rettungsweg notwendig. Darüber hinaus galt es, die Möglichkeit auftretender starker Winde einzubeziehen und zusätzlich alle Materialien auf der Dachfläche vor dem Herabstürzen zu sichern", erklärt Johannes Schörfke von Bai.

Die Dienstleistungen und Produktlösungen der Firma Sifatec wurden den anspruchsvollen Gegebenheiten in Bad Homburg vollumfänglich gerecht, heißt es seitens der Verantwortlichen. Im Anschluss an die Auftragsstellung entwickelte das Expertenteam auf Grundlage eines Besichtigungstermins vor Ort neben einer Arbeitsablaufbeschreibung und einer Gefährdungsanalyse ein entsprechendes Rettungskonzept. Dieses sah den Aufbau eines Treppenturms inklusive zweier Übergange zum bestehenden Treppenhaus vor, um einen zusätzliche Fluchtweg sicherzustellen. Außerdem verantwortete Sifatec die Montage eines Bauaufzugs, der über die komplette Gebäudehöhe angebracht wurde.

Sichere Lösungen umgesetzt

Für die Absicherung des Flachdachs selbst kamen etwa 130 m des temporären Seitenschutz-Systems von Sifatec zum Einsatz. Eine umfängliche und damit kostspielige Einrüstung des Gebäudes war mithilfe dieser Lösung nicht notwendig, da die Befestigung auf Höhe der Dachfläche erfolgt.

Darüber hinaus erlaubt sie ein barrierefreies Arbeiten mithilfe des patentierten Einhängemechanismus. Während herkömmliche Flachdach-Absturzsicherungen aus ballastierten Vorrichtungen mit Auflasten aus Beton oder Stahl bestehen und in L-Form in die Dachfläche hineinragen, wird die Halteplatte des Sifatec-Systems am Dachrand fixiert. Über eine Schwenkbewegung werden die Gerüstteile anschließend montiert und nach Abschluss der Bauarbeiten wieder gelöst. Die Halteplatte verbleibt dauerhaft an der Dachkante und wird von der Attika überdeckt.

Somit ist auch zu einem späteren Zeitpunkt die erneute Montage der Absturzsicherung möglich. Am Hochhaus in Bad Homburg verbaute Sifatec zusätzliche Rohre sowie durchgehende Netze am Seitenschutz, um ein Herabfallen von Baumaterialien oder Werkzeugen zuverlässig zu verhindern.

In enger Abstimmung mit den Planern sowie dem Bauherrn setzte die Firma den Aufbau der Absturzsicherungen zeitgerecht um.

"Während der sehr professionellen Zusammenarbeit schätzten wir den stets höflichen Umgang auf Augenhöhe sowie die unkomplizierte und lösungsorientierte Umsetzung der Maßnahmen. Das Sifatec-System erfüllte alle bauaufsichtlich geltenden Anforderungen und ermöglichte für die Dachdecker sicheres, ungehindertes Arbeiten bis zu den Randbereichen", resümiert Schörfke.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, lassen Sie sich doch zum Thema auf dem Laufenden halten

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

ABZ-Redaktions-Newsletter

Freitags die aktuellen Baunachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen