Zementwerk besichtigt

Dekarbonisierung angestrebt

Cemex Baustoffe
Zu einer Besichtigung des Zementwerks Rüdersdorf hatten solid UNIT und die Cemex Deutschland AG eingeladen. Mit dabei Michael Kellner (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Mitte). Foto:CEMEX

Rüdersdorf (ABZ). – Der solid UNIT e. V., das Netzwerk für klimaneutrales Bauen, und Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, haben jüngst das Zementwerk der Cemex Deutschland AG in Rüdersdorf besucht. Der weltweit tätige Produzent von Transportbeton, Zement und mineralischen Baustoffen arbeitet laut eigener Aussage an innovativen Lösungen für eine nachhaltigere Betonindustrie. Bis 2030 will Cemex in seinem traditionsreichen Werk am Standort Rüdersdorf CO2-neutral produzieren, so das Unternehmen.Begleitet wurde der Besuch von Vertretern und Vertreterinnen der solid UNIT Start-ups alcemy, EcoLocked sowie Sonocrete, die vor Ort ihre Projekte und Innovationen zur CO2-Reduktion von Zement und Beton vorstellten. "Die Dekarbonisierung der Zement- und Betonindustrie ist ein großer Hebel, um das klimaneutrale Bauen voranzubringen. Hierfür braucht es technische Lösungen aus der Industrie, aber auch Innovationen von Start-ups. Wir werden es nur gemeinsam schaffen", betonte Thomas Zawalski, Geschäftsführer von solid UNIT.

"Cemex am Standort Rüdersdorf plant bis 2030 klimaneutral zu sein. Ich unterstütze gern auf diesem Weg. Beeindruckend war auch das Treffen mit drei Start-ups, die an innovativen Lösungen arbeiten, um das CO2 in der Produktion zu reduzieren. Denn jede vermiedene Tonne ist der beste Beitrag zum Klimaschutz", ergänzte Kellner.

Alexandra Decker, Vorstand Corporate Affairs Cemex sagte: "Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich Staatssekretär Kellner die Zeit genommen hat, mit uns das Gespräch vor Ort in Rüdersdorf zu suchen. Als brandenburgisches Unternehmen stehen wir bei der Dekarbonisierung unserer Zementherstellung vor großen Herausforderungen, insbesondere was die Anbindung an eine CO2-Transport- und Speicherinfrastruktur betrifft."

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