„Aufzeichnung ist zwingend“

FRANKFURT/MAIN (ABZ). - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) warnt davor, den gesetzlichen Mindestlohn zu zerreden. "Wer jetzt eine Regelung des Gesetzes nach der anderen unter einen Prüfvorbehalt stellt, gefährdet den gesetzlichen Mindestlohn vom Start weg", sagte der IG Bau-Bundesvorsitzende Robert Feiger, mit Blick auf die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geäußerte Absicht, die Dokumentationspflicht der Arbeitszeiten überprüfen zu lassen. Feiger, der auch Mitglied der Mindestlohnkommission ist, sagte: "Die Menschen wollen den Mindestlohn und sie wollen, dass er bei den Arbeitnehmern ankommt. Aus Erfahrung bei tariflichen Mindestlöhnen wissen wir, dass dies nur mit effektiven Kontrollen durchsetzbar ist. Deshalb ist die Arbeitszeiterfassung so wichtig." Die IG Bau weist darauf hin, dass die Dokumentation gerade bei Minijobs notwendig ist. In diesem Bereich bestehe eine große Missbrauchsgefahr. Betriebe, die ihren Mitarbeitern weniger als knapp 3000 Euro bezahlten, müssten deren Arbeitszeiten festhalten und bei Kontrollen vorlegen können.

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