"In den Nordstadtgärten"

Alu-Trägersystem mit hoher Steifigkeit bei Wohnbauprojekt eingesetzt

Mayer Schaltechnik Schalungstechnik
"In den Nordstadtgärten": Auf dem ehemaligen Gelände der Nürnberger Traditionsbrauerei entsteht zurzeit das neue Stadtquartier. Foto: KIB Gruppe

NÜRNBERG (ABZ). - Auf dem ehemaligen Gelände der Nürnberger Traditionsbrauerei Tucher entsteht zurzeit das neue Stadtquartier "In den Nordstadtgärten". Wo seit Anfang des 19. Jahrhunderts Bier gebraut wurde, sollen bis 2020 in einer parkähnlichen Anlage sowohl Eigentums- als auch Mietobjekte mit unterschiedlichen Wohnformen errichtet werden. Lediglich das denkmalgeschützte Sudhaus und ein historischer Speicherturm bleiben als "siebtes Baufeld" erhalten und werden an die einstige Nutzung des 35.000 m² großen Areals erinnern.In den 6 Neubauabschnitten hat der Bauherr, die Nürnberger KIB Gruppe, rund 600 Wohneinheiten, von der City-Wohnung bis zur exklusiven Loft-Like-Wohnung, vorgesehen. Ergänzt wird die Bebauung durch einen Kindergarten, Büroflächen sowie Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe so, dass ein lebendiges Stadtviertel entstehen kann. Nach den Entwürfen des Münchner Architekturbüros Hilmer & Sattler und Albrecht sind 6 hufeisenförmige Baukörper mit bis zu 6 Geschossen geplant. Das Besondere an diesem Konzept ist jedoch die aufgelockerte Bebauung mit Innenhöfen und viel Platz für Grünflächen, die dem neuen Wohnviertel seinen Namen "Nordstadtgärten" gab.Im Frühjahr letzten Jahres begann die Völkel + Heidingsfelder GmbH, ein Unternehmen der KIB Gruppe, mit den Rohbauarbeiten des ersten Bauabschnitts. Das sogenannte "Maximilians" hat eine Grundfläche von ca. 1200 m² und besteht aus 5 Wohngebäuden mit insgesamt 64 Wohnungen. Für die Unterstützung der ca. 8000 m² Deckenfläche, verteilt auf jeweils bis zu 6 Geschosse, kam das Alu-Trägersystem miniMAX von Mayer Schaltechnik zum Einsatz. Die Bauleitung von Völkel + Heidingsfelder hat das System bereits auf zahlreichen Baustellen erfolgreich eingesetzt und schwört auf dieses rationelle Unterstützungs-System, heißt es in einer Mitteilung von Mayer Schaltechnik . Es besteht aus stabilen Doppel- und Einschubträgern aus Aluminium, die laut Hersteller im Vergleich zu Holzträgern eine wesentlich höhere Steifigkeit haben. Dadurch könne die volle Tragkraft der einzelnen Stützen optimal ausgenutzt werden. Dies bedeute, dass gegenüber einem Holzjoch ungefähr jede zweite Stahlrohrstütze gespart werden kann. Der eigentliche Clou ist jedoch das vorgegebene Stützenraster: Die Einteilung der Stützen bleibt nicht dem Zufall überlassen, denn fest mit den Trägern verbundene Aufnahmedorne garantieren, dass nur die tatsächlich benötigten wenigen Stützen eingebaut werden und der Einbau von Angststützen vermieden wird.Im Falle "Maximilians" wurden beispielsweise im Haus 4 für die Decke über dem Erdgeschoss 22 Doppelträger sowie 26 Einschubträger verwendet. Da beim miniMAX-System das Stützenraster fest vorgegeben ist, wurden für diese Deckenfläche von ca. 210 m² lediglich 78 Stahlrohrstützen benötigt. Das bedeutet einen Stützenanteil von 0,37 St. pro m² und hat sich natürlich auch in den Bereichen Materialvorhaltung, Transport und Lagerkapazität aber vor allem im Bauzeitenplan äußerst positiv niedergeschlagen, heißt es weiter.Für Thomas Endres, Geschäftsführer der Völkel + Heidingsfelder GmbH, bestätigte dies die langjährigen positiven Erfahrungen mit dem System. Die Genauigkeit der Deckenfläche, geringere Toleranzen bei den Plattenstößen sowie die stufenlose Raumanpassung der Träger sind für ihn weitere ausschlaggebende Argumente. Parallel zum "Maximilians", wurde ab Sommer 2012 auch an weiteren Bauabschnitten gearbeitet. Damit entstehen in den Nordstadtgärten die nächsten 122 Wohneinheiten und eine Gewerbeeinheit. Bis die Rohbauten im Herbst 2013 fertig gestellt sind bedeutet das noch jede Menge Arbeit für Völkel + Heidingsfelder und miniMAX.

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