Kostengünstig und ohne zu graben

Reparatur partieller Schäden mittels Kurzliner

Jünkerath (ABZ). – Kleiner Schaden, große Auswirkung, langfristige Lösung: Die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH setzt bei lokalen Defekten auf partielle Auskleidung. Das teilte das Unternehmen mit. Darunter versteht man ein kostengünstiges und effektives Reparaturverfahren, das grabenlos und ohne aufwendige Baumaßnahmen auskommt.
Oldenburger Rohrleitungsforum
Die Installation von Kurzlinern braucht oft weniger Energie im Vergleich zu aufwendigeren Methoden. Foto: Katec

Durch den Einsatz von Glasfasergewebe, Harzen und moderner Technologie können partielle Schäden, Risse sowie fehlende Wandungsteile in Rohren nachhaltig und dauerhaft behoben werden. Vereinzelt auftretende Rohrschäden können unter anderem in Bauversäumnissen, Materialverschleiß oder Beschädigungen durch Erdarbeiten begründet sein. Der defekte Kanalabschnitt kann durch partielle Auskleidung fachgerecht von innen repariert werden. Dabei sind Erdarbeiten beziehungsweise eine offene Bauweise nicht notwendig.

Von kleinen Schäden zu Erfolgen

Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung setzt Katec für die Reparatur partieller Schäden in Kanälen von DN 150 bis DN 800 auf die Auskleidung mittels Kurzliner. Auch im Leitungsbereich zwischen DN 80 und DN 150 sind Kurzliner möglich. Das Verfahren eignet sich zur Instandsetzung von partiellen Schäden an Rohrverbindungen, Längs- und Querrissen sowie fehlenden Wandungsteilen. Dabei ist der Kurzliner in vielen gängigen Rohrwerkstoffen wie Beton, Steinzeug und Stahlbeton einsetzbar. Selbst nicht mehr im Betrieb befindliche Zuläufe zum Hauptkanal können verschlossen werden. Auch partielle Schäden mit eindringendem Grundwasser können durch partielle GFK-Auskleidungen effektiv repariert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der sorgfältigen Arbeits- und Haftgrundvorbereitung sowie einer gründlichen Kanalreinigung vor dem Einbau des Laminats.

Glas, Harz, Funktion

Katec verarbeitet hochwertiges Trägermaterial aus korrosionsbeständigem ECR-Glasfasergewebe (E-Glass Corrosion Resistant). Dieses wird vor Ort mit einem Mehrkomponenten-Harzsystem aus Polyurethan-, Silikat- oder Epoxidharzen getränkt. Der Kurzliner wird auf Luftpackern an die Schadstelle im Rohr transportiert und durch Aufblasen des Packers an die Rohrwand gepresst. Das kalthärtende Harz reagiert bei der Umgebungstemperatur, wodurch der Liner mit dem Altrohr verklebt. Nach dem Aushärten des Harzes ist der Schaden behoben und die Statik sowie Funktionsfähigkeit des Rohres wieder hergestellt.

Energieeffiziente Lösung

Die partielle Auskleidung mittels Kurzliner bietet dem Unternehmen zufolge mehrere ökologische und ökonomische Vorteile. Unter anderem entfallen aufgrund des grabenlosen Verfahrens indirekte Kosten und Einschränkungen durch Verkehrsbeeinträchtigungen sowie Belästigungen durch Lärm und Schmutz. Darüber hinaus bietet Katec mit dem Einsatz von Kurzlinern eine nachhaltige Lösung für die Abdichtung von Kanalrohrabschnitten an. Im Vergleich zu herkömmlichen Instandsetzungsverfahren, die eine vollständige Erneuerung des Kanals erfordern, benötigt die partielle Auskleidung weniger Materialien. Dies bedeutet einen geringeren Verbrauch von Rohstoffen und eine Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Zudem erfordert die lokale Installation von Kurzlinern oft weniger Energie im Vergleich zu aufwendigeren Methoden. Ein geringerer Energieverbrauch trägt zu einer Reduzierung der Umweltauswirkungen bei. Darüber hinaus ist die Reparatur mittels Kurzliner oft schneller durchführbar als andere Verfahren.

Dies reduziert die Bauzeit und die damit verbundenen Kosten, verspricht das Tiefbauunternehmen. Hinzu kommt, dass durch die gezielte Reparatur von beschädigten Abschnitten die Lebensdauer des gesamten Kanalsystems verlängert werden kann, ohne dass eine vollständige Erneuerung erforderlich ist. Dies trägt dazu bei, den Bedarf an neuen Infrastrukturprojekten zu reduzieren. Somit kann die partielle Auskleidung mittels Kurzliner als ein nachhaltiges Reparaturverfahren betrachtet werden, da es dazu beiträgt, Ressourcen effizienter zu nutzen und Umweltauswirkungen zu reduzieren. Eine stetige Einhaltung höchster Standards belegen eine gültige DIBt-Zulassung sowie das RAL Gütezeichen GZ961.

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