Nuron-Akku-Schlagschrauber SIW 4AT-22

Neues Gerät bearbeitet langlebig Mauerwerk und andere Materialien

Kaufering (ABZ). – Der Werkzeughersteller Hilti hat kürzlich mit der Nuron-22-Volt-Akku-Plattform den überarbeiteten Nuron-Schlagschrauber SIW 4AT-22 mit Außenvierkant ½ Zoll für Einsätze in Mauerwerk, Metall und Holz präsentiert.
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Der Nuron-Akku-Schlagschrauber SIW 4AT-22 ist Hilti zufolge in drei Gängen einstellbar und erreicht im weichen Schraubfall 90 Nm beziehungsweise 213 Nm im harten Schraubfall mit 3500 Schlägen pro Minute bei voller Schlagfrequenz. Foto: Hilti

Die leistungsstarken Nuron-Akkus in Kombination mit dem wartungsarmen bürstenlosen Motor und der verbesserten ½-Zoll-Werkzeugaufnahme tragen zu einer hohen Langlebigkeit bei, wie der Hersteller verspricht.

In der Reihe der Schlagschrauber ordne sich dieses Modell in der Kompaktklasse ein und sei aufgrund seines überarbeiteten Designs sowie seiner Flexibilität in der Anwendung ein vielseitiges Werkzeug. Der Nuron-Akku-Schlagschrauber SIW 4AT-22 ist in drei Gängen einstellbar und erreicht im weichen Schraubfall 90 Nm beziehungsweise 213 Nm im harten Schraubfall mit 3500 Schlägen pro Minute bei voller Schlagfrequenz. Er deckt dem Hersteller zufolge ein breites Spektrum an leichten Anwendungen wie Verankerungen, Installationen sowie Verschraubungen ab.

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Der überarbeitete Nuron-Schlagschrauber SIW 4AT-22 mit Außenvierkant ½ Zoll ist laut Herstellerangaben für Einsätze in Mauerwerk, Metall und Holz geeignet. Foto: Hilti

Die überarbeitete Ergonomie sowie das Design des Nuron-Akku-Schlagschraubers SIW 4AT-22 sorgen für eine gute Handhabung. Die kompakten Maße werden durch einen schlanken Griff und eine geringere Größe erreicht, sodass mit 1,03 kg ein geringeres Gewicht im Vergleich zum Vorgänger erreicht wurde, wodurch stundelanges Arbeiten ermüdungsarm und sicher von der Hand geht. Besonders effizient ist der Nuron-Schlagschrauber SIW 4AT-22 laut Hersteller in Kombination mit dem adaptiven Drehmomentmodul (Adaptive Torque = AT), welches einen Drehmomentschlüssel ersetzen kann und somit das Einsatzspektrum des Akku-Schlagschraubers um ein Vielfaches erweitert. Das AT-System wurde 2018 von Hilti auf den Markt gebracht, um ein kontrolliertes und zulassungskonformes Setzen von Hilti-Ankern, Installationssystemen und Verschraubungsanwendungen zu ermöglichen.

Der Nutzer erhält laut Hilti ein akustisches und visuelles Signal, welches ihm die Rückmeldung gibt, ob zulassungskonform installiert wurde. Aufgrund dieser sicheren Unterstützung erfahren Anwender eine erhöhte Produktivität, denn im Vergleich zur Arbeit mit dem Drehmomentschlüssel können bis zu 30 % Zeit eingespart werden. Die USB-Schnittstelle des adaptiven Drehmomentmoduls ermöglicht über das zugelassene Setzen von Bolzenankern und Verschraubungen hinaus eine Digitalisierung des Nachweises, dass alle Befestigungspunkte vorschriftsmäßig gesetzt worden sind. Der Bericht wird an Laptop oder PC übermittelt und somit eine saubere, digitale Dokumentation der Arbeit ermöglicht.

Der Nuron-22-Volt-Akku des Akku-Schlagschrauber Außenvierkant ½ Zoll SIW 4AT-22 ist Hilti zufolge kompatibel mit über 70 weiteren Elektrogeräten der Nuron-Plattform. Von der präzisen Befestigung bis hin zum Betonbrechen, arbeiten alle Nuron-Geräte mit den gleichen austauschbaren 22-Volt-Akkus und Ladegeräten.

Die Nuron-Akkuelektronik ist den Herstellerangaben zufolge gegen Feuchtigkeit und Staub abgedichtet und mit dämpfenden Stoßfängern gepolstert, die von einem robusten Glasfasergehäuse umgeben sind. Mit der neuen Akku-Plattform Nuron integriert Hilti eigenen Angaben nach datengestützte Services, die für mehr Transparenz im Gerätepark sorgen sollen.

Der Bestand sowie die Überprüfung des Geräte- und Akkuzustandes seien über die Hilti-Cloud abrufbar, wodurch das Geräteparkmanagement an Effizienz gewinnt.

Die Nuron-Akkus erfassen automatisch Daten zum Standort, zur Leistung und Auslastung der Geräte. Während des Ladevorgangs werden die Daten sicher und ohne manuellen Aufwand an die Hilti-Cloud übermittelt. Die Datenübertragung während des Ladevorgangs greife nicht in den Arbeitsalltag ein, liefere aber verwertbare Erkenntnisse, um fundiertere Entscheidungen zur Geräteparkoptimierung treffen zu können – der Gerätepark bleibe jederzeit transparent. Reparaturen können vorausschauend geplant und somit Ausfälle vermieden werden, betont das Unternehmen. Darüber hinaus kann dem Hersteller zufolge eine Identifizierung von im Leerlauf befindlichen Geräten verlässlich erfolgen und die erneute Inbetriebnahme veranlasst werden.

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