Schöneberger Eck

Bauunternehmen errichtet Büros und Wohnraum

Berlin (ABZ). – Das Bauunternehmen Wolff & Müller hat unlängst mit dem Bau des Schöneberger Ecks im Berliner Stadtteil Schöneberg begonnen. Dieses umfasst dem Unternehmen zufolge ein zwölfgeschossiges Bürohochhaus und zwei Wohn- und Gewerbegebäude.
Baustellen
Wolff & Müller baut das zwölfgeschossige, gestaffelte Büro-gebäude Schöneberger Eck zwischen Barbarossa-, Martin-Luther- und Speyerer Straße. Abb.: DGI Bauwerk Architektur + Management/ XOIO

Auftraggeber für den Neubau sind die Rockstone Real Estate und die GbR Kotek Semel. "Wir haben mit Wolff & Müller schon ein Bauvorhaben umgesetzt und sind von der Kompetenz des Unternehmens im Roh- und Schlüsselfertigbau überzeugt", sagt Florian Sakowski, Geschäftsführer und Partner der Rockstone Real Estate. Dem Auftrag ging eine siebenmonatige Preconstruction-Phase voraus: In gemeinsamen Workshops optimierten Bauherr und Bauunternehmen den geplanten Gebäudekomplex so, dass die Kosten- und Terminsicherheit sowie Baukapazitäten gewährleistet sind.

Das Schöneberger Eck vereint laut den Baubeteiligten mehrere Nutzungen: Im zwölfgeschossigen, gestaffelten Hochhaus entstehen Büros mit einer Brutto-Grundfläche von 8130 m². Die beiden weiteren Gebäude bieten auf 2900 m² 22 neue Mietwohnungen sowie Ladenflächen. Besonderheiten des Projektes sind die gefalteten Metallelemente an der Außenfassade sowie Fassaden- und Dachbegrünungen. "Mit den Neubauten tragen wir zu einem lebendigen Stadtquartier bei. Wir setzen auf eine urbane Nutzungsmischung, die durch viel Grün und zeitgemäße Mobilitätsangebote ergänzt wird", erklärt Sakowski. Die hauseigene Tiefgarage ist mit Ladestationen für Elektrofahrräder und Elektroautos ausgestattet und bietet auch öffentliche Stellplätze für Lastenfahrräder an.

Das Schöneberger Eck wird Wolff & Müller zufolge von Anfang an mit BIM realisiert – schon die Fachplaner haben am virtuellen Modell gearbeitet. Wolff & Müller nutzt das BIM-Modell auch für die Bauablaufplanung: "Alle Projektbeteiligten haben Tablets, um auf der Baustelle jederzeit auf alle Daten sowie Planunterlagen Zugriff zu haben. Papier wird so auf ein Minimum reduziert", sagt Roberto Renner, verantwortlicher Oberbauleiter der Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG in Dresden.

Darüber hinaus kommen die Lean-Management-Methoden Last Planner System und die Taktplanung zum Einsatz. Das Last Planner System ist für Schlüsselfertigbau-Projekte mit einer hohen Anzahl unterschiedlicher Ausbaugewerke besonders geeignet. Das System hilft besonders bei der Koordinierung der Haustechnikgewerke im Grundausbau. Die Taktsteuerung wird beim Ausbau der Wohnungen sowie für den Mietausbau der Büroflächen verwendet. Bis März 2025 sollen die Neubauten mit gemeinsamer, verbindender Tiefgarage fertig sein.

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