Sto Cretec Öl-Entferner und Spezial-Grundierung

Ölige Betonböden wirtschaftlich sanieren

Wehingen (ABZ). – Die Steiner GmbH & Co. KG aus Wehingen produziert mit ihrem modernen Maschinenpark Kalt- und Warmpressteile aus Edelstahl, zum Beispiel Überwurfmuttern und Schneidringe. In mehreren Produktionshallen war der Boden zu sanieren.
StoCretec Baustoffe
Die Grundierung StoPox HVP O für zementgebundene Böden fungiert laut dem Beschichtungshersteller Sto Cretec als Sperre gegen kapillar aufsteigendes Öl. Das Epoxidharz bildet einen tragfähigen Untergrund für eine dauerhafte Beschichtung. Zuvor wird der ölkontaminierte Betonboden mit dem HVP-O-Ölentferner gereinigt. Mit dieser Methode lassen sich mit Öl verschmutzte Flächen einfach, schnell und wirtschaftlich sanieren. Foto: StoCretec

Bei der Begehung zeigte sich laut dem Beschichtungshersteller, dass selbst die modernen Hightech-Maschinen den Boden mit Ölen, öligem Kühl- und Schmierwasser oder anderen ölhaltigen Flüssigkeiten verunreinigt hatten.

Üblicherweise werden derart verunreinigte Böden zunächst abgetragen und anschließend ein neuer tragfähiger Untergrund hergestellt, denn kapillar aufsteigendes Öl verhindert eine konventionelle Beschichtung. Der Bauherr entschied sich jedoch gegen diese kostenintensive und mit langen Ausfallzeiten verbundene Sanierung. Eine Neubeschichtung kann auch ohne Abtragen und Reprofilierung erfolgen. Durch gründliche Reinigung des verunreinigten Bodens mit HVP-O-Ölentferner und nachfolgende Grundierung mit StoPox HVP O entsteht ein tragfähiger Untergrund.

Kapillarwirkung

Der Fachbetrieb Roland Reger Fußbodentechnik entfernte im ersten Schritt die mit Öl verunreinigte Schmutzkruste. Danach wurde der Boden kugelgestrahlt. Im nächsten Schritt trug Reger den HVPO Ölentfernter auf und bürstete diesen mit Wasser in den Boden ein. Die Kapillarwirkung transportierte die Micro-Ölpartikel an die Oberfläche. Das Öl-Schaum-Gemisch wurde mit einem Nasssauger entfernt. Den mattfeuchten, gereinigten Boden grundierte der Fachverarbeiter mit dem Epoxidharz StoPox HVP O. Die Grundierung dringt in die freien Kapillaren ein und bildet eine Sperre gegen das aufsteigende Öl. Die Fläche wurde final mit Quarzsand abgestreut.

Diese Methode ermöglicht eine wirtschaftliche und dauerhafte Instandsetzung von ölverschmutzten Industrieböden. Sie lässt sich einfach und schnell durchführen, ohne Hochdruckreiniger, Fräs- oder Stemmwerkzeuge. Somit entstehen keine Sprühnebel. Staubentwicklung und Erschütterungen werden minimiert. In der Produktionshalle belassene Maschinen und Ausrüstungen sind durch die Arbeiten nicht gefährdet.

Menge an Sondermüll reduziert

Der belastete Boden wird bis tief in den Beton gereinigt. Ölentferner und Grundierung sind frei von Lösemitteln. Die verölten Böden mussten nicht zurückgebaut werden. Das reduzierte die Menge an Sondermüll und sparte Entsorgungskosten.

Die nach der Bearbeitung ermittelten Haftzugwerte belegten die erfolgreiche Instandsetzung. Abschließend beschichtete Reger die etwa 2500 m² Produktionshallen und Fahrwege mit dem Epoxidharz StoPox KU 601. Damit ist der Boden chemisch und mechanisch hoch widerstandfähig. Die Beschichtung ist enorm verschleißfest, härtet schnell aus und ist frei von lackschädlichen Additiven.

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