Bau von Windrädern

Mehr Tempo notwendig

Berlin (dpa). – Beim Bau neuer Windräder in Deutschland ist aus Branchensicht mehr Tempo notwendig, um Ziele zu erreichen. Zwar gebe es eine Trendwende, die bisher angestoßenen Maßnahmen reichten aber nicht aus.
Energiepolitik
Laut VDMA Power Systems liege der Zubau von Woindenergie deutlich unter dem der Rekordjahre 2014 bis 2017. Das Ziel eines Zubaus von 4,5 Gigawatt (GW) in diesem Jahr sei nicht erreichbar. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Der Zubau von Windenergieanlagen an Land im vergangenen Jahr sei weiterhin zu gering, sagte Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems unlängst. Im Jahr 2022 gingen in Deutschland 551 neue Windräder mit einer Leistung von insgesamt 2,4 Gigawatt ans Netz – das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Weil auch alte Anlagen zurückgebaut wurden, lag der sogenannte Netto-Zubau bei rund 2,1 Gigawatt.

Der Zubau liege deutlich unter dem der Rekordjahre 2014 bis 2017. Das Ziel eines Zubaus von 4,5 Gigawatt (GW) in diesem Jahr sei nicht erreichbar. Das liege daran, dass zu wenig Projekte genehmigt seien. Die Branche prognostiziert einen Zubau von 2,7 bis 3,2 Gigawatt. Die Genehmigungsdauer sei mit im Durchschnitt 23,5 Monaten immer noch viel zu lang, sagte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie. Albers beklagte außerdem erneut ein starkes Nord-Süd-Gefälle beim Ausbau. Im vergangenen Jahr stellten Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen zusammen 77 Prozent des Zubaus.

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