Fassadenanker

Befestigungvermeidet Wärmebrücken

Schöck Fassaden
Die Wärmedämmung kann mit dem Isolink Typ TA-S dünner werden – bei gleichbleibendem U-Wert der Wand. Foto: Schöck Bauteile

Baden-Baden (ABZ). – Eine neue thermisch trennende Befestigung für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) hat das Unternehmen Schöck gemeinsam mit Architekten und Fassadenbauern entwickelt. Der neue Fassadenanker Schöck Isolink Typ TA-S wurde – nach Angaben des Herstellers – vom Passivhausinstitut für alle Gewichtsklassen in die höchste Klassifizierung phA+ eingestuft. Mit den Anforderungen der EnEV wachse auch der Bedarf an wärmebrückenfreien Produkten, so Jana Metzka von der Schöck Bauteile GmbH. Allein mit dickeren Dämmungen seien diese Anforderungen nicht mehr zu erfüllen. Denn je besser die Außenwände gedämmt seien, desto größer werde der Einfluss der Wärmebrücken. Da im System der vorgehängten hinterlüfteten Fassaden eine Vielzahl von Befestigungen erforderlich seien, gehöre diesen Wärmebrücken eine besondere Aufmerksamkeit. Der Schöck Isolink Typ TA-S bestehe aus Combar in Verbindung mit einer Edelstahlschraube. Combar, ein Stab aus hochgefülltem Glasfaserverbundwerkstoff mit äußerst geringer Wärmeleitfähigkeit, sei die Befestigung für VHF auf dem Markt, die die Anforderungen an den Wärmeschutz zuverlässig erfülle. Als "Zertifizierte Passivhaus Komponente" sorge das neue System für eine zuverlässige thermische Trennung und ermögliche eine rechnerisch wärmebrückenfreie Konstruktion. Die Planung normgerechter Energienachweise werde so in diesem Punkt erheblich vereinfacht.

Die Wärmedämmeigenschaften von Schöck Isolink Typ TA-S seien rd. 200-mal besser als bei Wandhaltern aus Aluminium und 15-mal besser als bei Wandhaltern aus Edelstahl, so Metzka weiter. Vorteil für Planer und Bauherren: Die Dicke der Wärmedämmung könne bei gleichbleibendem U-Wert der Wand signifikant reduziert werden. Im direkten Vergleich zu Aluminium-Wandhaltern seien dadurch beim Dämmmaterial Einsparungen von ca. 50 % möglich. Durch einen schlankeren Wandaufbau könne somit bei gleichbleibenden Gebäudeabmessungen mehr Platz im Innenraum entstehen.

Neben dem Isolink Typ TA-S für die VHF seien auch die bereits seit vielen Jahren eingesetzten Schöck Thermoanker Typen für kerngedämmte Betonwände in die neue Produktfamilie integriert worden. Sie seien nun unter dem Namen Schöck Isolink Typ TA-H und Typ TA-D erhältlich.

"Im Ingenieurbau, bei Infrastrukturprojekten sowie bei Sandwich- und Elementwänden ist Combar seit vielen Jahren erfolgreich und sicher im Einsatz", sagt Metzka. "Das hochwertige Material wurde bei der Weiterentwicklung der aktuellen thermisch trennenden Balkonanschlüsse auch in den Schöck Isokorb XT-Combar eingebunden. Dieser ist bauaufsichtlich zugelassen und verfügt über hervorragende Wärmedämmeigenschaften." Alle Schöck Isolink Produkttypen seien geprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen. Umfangreiche Normbrandversuche würden die Verwendbarkeit in Fassaden sicherstellen.

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