30. Fachsymposium "Betoninstandhaltung heute für die Zukunft"

370 Teilnehmer besuchen Kongress

Dortmund (ABZ). – Beinahe ein Jubiläum: Bereits zum 30. Mal hat die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken NRW e. V. (LIB) zum Fachsymposium "Betoninstandhaltung heute für die Zukunft" eingeladen und konnte laut eigener Aussage mit einer stolzen Bilanz aufwarten.

Vier Referate aus sehr unterschiedlichen Bereichen der Betoninstandsetzung sowie ein juristisches Thema, 32 Fachaussteller, die über Instandsetzungsprodukte, Geräteeinsatz, Güteschutz und Weiterbildung informierten waren teil der Veranstaltung. Hinzu kamen 370 Teilnehmer, darunter Vertreter öffentlicher und privater Auftraggeber, Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften, Energieversorgern, Ingenieurbüros, Architekten, Sachverständige und Unternehmen der Bauwirtschaft und Produktehersteller, aber auch zahlreiche Professoren und Studenten. Im Kern ging es um neueste Produkte und Produktentwicklungen in diesem ständig wachsenden Bereich der Bauwirtschaft.

Die Themen der Veranstaltung wurden von Vorstand und Güteausschuss der LIB Nordrhein-Westfalen unter dem Blickwinkel der gewaltigen Zukunftsaufgaben zusammengestellt. Der Start in die Veranstaltung gelang mit den Erläuterungen zum neuen DBV-Merkblatt "Hochdruckwasserstrahlen im Betonbau" von Dr. Ingo Schachinger, GFD Planer GmbH Königsbrunn. Prognosen zur Lebensdauer sowie Möglichkeiten der Überarbeitbarkeit von Oberflächenschutzsystemen bot Dr. Lars Wolff vom Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff aus Aachen. Anschließend fragte Katrin Mees vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V. Berlin: "Was bedeutet eigentlich "Nachhaltigkeit" für ein Unternehmen? Welche Aufgaben und Anforderungen kommen auf uns zu?" Die Abnahme von Bauleistungen in der Betoninstandsetzung war das Thema von Rechtsanwalt Dr. Martin Stelzner, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Kapellmann & Partner, Mönchengladbach.

Am Ende der Tagung stand die marode und vernachlässigte kommunale Infrastruktur im Fokus. Die Referenten Uwe Grimsehl für die Stadt Köln, Martin Parkner für die Stadt Hamm sowie Jürgen Teigelmeister für die Stadt Münster stellten ihre jeweiligen Vorgehensweisen in der Projektvorbereitung sowie anhand von bereits vor Ort umgesetzten Beispielen aus dem Ingenieurbau mit dem Schwerpunkt Brückeninstandsetzung vor. Die Referenten waren sich einig: "Betoninstandsetzung im kommunalen Ingenieurbau ist eine anspruchsvolle Daueraufgabe."

Der Termin für das 31. Fachsymposium "Betoninstandhaltung heute für die Zukunft" ist dem Veranstalter zufolge bereits geplant und wird am 20. Februar 2025 wie gewohnt im Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhalle stattfinden. Weitere Informationen finden sich unter www.lib-nrw.de.

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