Abfall nicht länger als Kostenfaktor

Steinbruchabfälle kehren in Produktion zurück

München (ABZ). – Die Instandhaltung von Straßen in Steinbrüchen ist, wie in allen abgelegenen und schwer zugänglichen Orten, oft kostspielig, arbeits- und zeitaufwändig. Der Grund dafür ist, dass das volle Potenzial der bereits vor Ort vorhandenen Trägergeräte oft nicht ausgeschöpft wird.
MB Crusher Abbrucharbeiten
Mit dem Brecherlöffel BF120.4 wird laut MB Crusher das Trägergerät selbst zum Brecher. Foto: MB Crusher

So könnte ein am Bagger installierter Backenbrecherlöffel von MB Crusher das Abfallmaterial auf die gewünschte Körnung zerkleinern. So kann es als Unterbau für die Instandhaltung von Straßen oder für den Bau neuer Verbindungsstraßen wiederverwendet werden. Oder warum nicht weiterverkaufen und als eine weitere Einnahmequelle verwenden.

Die Vorteile sind laut Hersteller:

  • keine zusätzlichen Kosten, da das Abfallmaterial, das bereits vor Ort vorhanden ist, wiederverwendet wird, so dass Sie kein weiteres Material von anderen Lieferanten kaufen müssen. Es werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt, da das bereits im Steinbruch oder auf der Baustelle vorhandene Trägergerät verwendet wird und die Arbeit schneller vonstatten geht, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet.
  • Ein effizientes internes Straßennetz bedeutet Kostenoptimierung, mehr Produktivität und Einsparungen bei der Fahrzeugwartung. Wenn die Straßen instandgehalten und ohne Löcher sind, bedeutet dies, dass der gesamte Prozess im Steinbruch effizient wird, insbesondere der Materialtransport. Das bedeutet: mehr Produktivität und geringere Kosten pro Tonne Material.

"Mit dem MB Crusher Brecherlöffel können wir unseren eigenen Abfall kontrollieren, zerkleinern, wann wir wollen, und ihn nach Belieben verwerten." Dies ist die Meinung von Eurocave, einem Unternehmen aus der Region Marken in Italien, das über mehrere Standorte verfügt, an denen es Pietra Serena und Pietra Alberese abbaut. Der gewonnene Stein wird direkt von Eurocave selbst zu architektonischen Elementen und Werken verarbeitet. Mit den Abfällen aus der Aufbereitung – zerkleinert mit einem Backenbrecherlöffel MB Crusher BF120.4 – legen sie die Straßen im Steinbruch an, ohne extern Schotter zuzukaufen oder sie verkaufen es als Zuschlagstoff für den Straßenbau weiter.

Vor dem Kauf des MB-Crusher-Backenbrecherlöffels wurden die Produktionsabfälle an einem Platz angesammelt und nahmen so viel Platz in Anspruch. Sie wurden dann von Zeit zu Zeit mit einem gemieteten Brecher zerkleinert. Der gesamte Vorgang beschäftigte eine Vielzahl von Personal und stellte für das Unternehmen selbst einen sehr hohen Kostenfaktor dar.

Mit dem Brecherlöffel BF120.4 ist Abfall laut MB Crusher heute nicht mehr nur ein Kostenfaktor oder ein Material, das gehändelt werden muss, sondern wird zu etwas Nutzbarem für das Unternehmen und zu einer zusätzlichen Einnahmequelle.

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Das entstandene Material kann direkt auf der Baustelle wiederverwendet oder weiterverkauft werden. Foto: MB Crusher

Die Instandhaltung von Straßen in einem Marmorsteinbruch kann extrem teuer sein. Nicht aber für Nordia Energy in Griechenland. Mit ihrem ersten Brecherlöffel BF120.4 haben sie das Abfallmaterial aus dem Abbau zerkleinert und anschließend für die Instandhaltung der Straßen im Steinbruch wiederverwendet, was auch sehr wichtig ist, um die Sicherheit der Transportmittel und die Effizienz und Schnelligkeit der Abläufe zu gewährleisten.

Der Einsatz des MB-Crusher-Brecherlöffels war so profitabel, dass ein zweiter angeschafft wurde, der ebenfalls im Steinbruch arbeiten sollte. Auch in Steinbrüchen sind die verfügbaren Mittel begrenzt und gehen irgendwann zur Neige.

Deshalb müssen immer neue Wege gefunden werden, um gewonnene Materialien gewinnbringend wiederzuverwenden, auch solche, die bis vor kurzem noch als Abfall galten. Und mit der MB-Crusher-Lösung können alle Materialien nach Aussage des Herstellers zu einer unmittelbaren Einnahmequelle werden.

Die Präzision der Produktion ermögliche es, Material, das bisher nur für den Abfall bestimmt war, in gleichmäßige Stücke aufzubereiten, so dass es vor Ort wiederverwendet werden kann und die Ökobilanz des Steinbruchs verbessert.

Das Gleiche gilt für Baustellen in abgelegenen Gebieten, die nur mit großem Zeit-, Kosten- und Maschinenaufwand zu erreichen sind. MB-Crusher-Geräte sind laut Hersteller leicht auf einem Trägergerät zu installieren und erfordert nicht einmal einen außergewöhnlichen Transport. Es sei praktisch das Trägergerät selbst, das zum Brecher wird: So wird das Steinbruch- oder Aushubmaterial direkt vor Ort verarbeitet. Es muss nichts mehr gekauft oder lange Wartezeit in Kauf genommen werden. Alles ist bereits vorhanden und kann genutzt werden.

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