In Thüringen

500 Kilometer langes Wasserstoffnetz geplant

Erfurt (dpa). – Für die Thüringer Industrie soll bis 2029 ein 500 Kilometer langes Wasserstoffnetz zur Verfügung stehen. Geplant sind unter anderem Anschlüsse am Erfurter Kreuz, am Chemiestandort Bad Köstritz oder am Standort des Stahlwerks Thüringen in Unterwellenborn, wie die Thüringer Energienetze (TEN) jetzt in Erfurt mitteilten.
Industrie Wasserstoff
Für die Thüringer Industrie soll bis 2029 ein 500 Kilometer langes Wasserstoffnetz zur Verfügung stehen. Dabei werden vor allem alte Gasleitungen auf Wasserstoff umgestellt, teils wird neu gebaut. Foto: picture alliance/dpa | Nicolas Armer

Insgesamt gehe es um zwölf Gasnetzvorhaben im Freistaat, bei denen die TEN sowie die Netzbetreiber Gascade und Ferngas zusammenarbeiten wollen. Geplant seien Investitionen im mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbereich. Ein Korridor entlang der Autobahn 4 soll künftig Teil eines bundesweiten Kernnetzes für Wasserstoff sein. "Nach jetziger Planung soll die Leitung frühzeitig Wasserstoff führen", sagte TEN-Geschäftsführer Ulf Unger. Das versetze die TEN und andere Betreiber in die Lage, nun schnell mit dem Ausbau im Freistaat zu beginnen. So ist unter anderem auch eine Verbindung Richtung Nordhausen geplant. Dabei werden vor allem alte Gasleitungen auf Wasserstoff umgestellt, teils wird neu gebaut.

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