Schwedischer Stahlbauer legt Zahlen dar

Deutschlandgeschäft führt zu Rekordumsatz

Oxelösund/Schweden (ABZ). – Die Proplate Oxelösund AB, schwedischer Hersteller komplexer Stahlteile und Baugruppen für die Bau- und Spezialfahrzeugindustrie, hat laut eigener Aussage mit 429 Millionen Schwedische Kronen (rund 36 Millionen Euro) im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erzielt. Dies entspricht einem Anstieg um rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Verdopplung innerhalb der letzten drei Jahre. Der Exportanteil betrug 72 Prozent (Vorjahr: 60 Prozent).

In Deutschland sei die allgemeine Steigerung von Investitionen in Infrastrukturen und Windkraftanlagen ein Faktor für den Geschäftserfolg gewesen. So werden zum Beispiel für Windkraftanlagen und Brückenbauten Kräne eingesetzt, für die Proplate Haltestangen und hochfeste Komponenten produziert und liefert. Aber auch weltweit habe Proplate von der Nachfrage nach hochwertigen Stahlkomponenten für Kräne und andere Endprodukte profitiert.

Maßgeblich zum Erfolg habe auch Proplates Schwerpunktlegung auf langfristige Partnerschaften mit Bestandskunden beigetragen, die die Werte des Unternehmens teilen. Dazu zähle das schwedische Unternehmen insbesondere aus dem Liftingsegment Kunden wie Liebherr und Manitowoc. Durch den weiteren Ausbau dieser Partnerschaften sei es Proplate gelungen, gemeinsam mit seinen Kunden zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wurden neue Kundenbeziehungen vor allem in den USA und Europa aufgebaut. Auch in Deutschland konnten laut Unternehmen im letzten Jahr neue Kunden gewonnen werden beziehungsweise sind die Verhandlungen für die Zusammenarbeit weit fortgeschritten.

Um diese Expansionsstrategie zu unterstützen, habe Proplate im vergangenen Geschäftsjahr in seine Produktionsanlagen wie beispielsweise in die Erweiterung der Lackieranlage sowie in neue Büro- und Schulungsräumlichkeiten zur Unterstützung des internen Schulungsprogramms investiert.

Trotz der Herausforderungen, die sich aus der Materialknappheit infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und aus den allgemein gestiegenen Kosten bei Strom, Transport, Stahl und Verpackungsmaterialien ergeben, sei es dem Unternehmen gelungen, sich wirtschaftlich als robust zu erweisen. Eine Kennzahl, die dies unterstreiche, sei die zwischen 2020 und 2022 gestiegene Menge verarbeiteten geschnittenen Stahls, diese sei um rund 33 Prozent von 9000 auf 12.000 Tonnen angestiegen.

"Angesichts all der Herausforderungen im Laufe des Geschäftsjahres sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagt Max Björk, CEO von Proplate. Und Kristina Sailer, Regional Sales Manager DACH, ergänzt: "Trotz der schwierigen globalen Gesamtlage blicken wir positiv in die Zukunft. Wir freuen uns auf eine weiterhin nachhaltige Entwicklung von Proplate."

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