Mehr Verträge als 2021

Großes Interesse an Lehre im Handwerk

Ausbildung Ausbildung und Beruf
Ein Schild mit der Aufschrift «Lehrling gesucht Ausbildung mit Zukunft» ist vor einem Zaun eines Handwerksbetriebes aufgestellt. picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

Dresden (dpa). - Der Aufwärtstrend bei Neu-Lehrverträgen in Sachsens Handwerk setzt sich in diesem Jahr fort. Bis Ende Juni wurden 2785 Ausbildungen besiegelt und damit 188 oder 7,2 Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt, wie der Sächsische Handwerkstag in Dresden mitteilte.

Das Interesse an einer dualen Berufsausbildung in diesem Wirtschaftsbereich sei „unverändert groß”. Dabei haben diesmal die Angebote von Augenoptikern, Zahntechnikern, Dachdeckern, Fahrzeuglackierern und Bäckern deutlich mehr Zulauf. Die meisten Lehrverträge aber wurden bei Kfz-Mechatronikern, Elektronikern und Mechanikern für Sanitär-Heizung-Klima geschlossen.

Ungeachtet dessen gibt es nach Angaben des Dachverbandes noch Hunderte freie Ausbildungsplätze in rund 80 verschiedenen Handwerksberufen landesweit. Vor allem im Kfz-, Elektro-, Maurer-, Metallbauer-, Dachdecker- sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Handwerk sei die Auswahl groß.

Aber auch Hörakustiker, Tischler, Maler/Lackierer, Straßenbauer, Gebäudereiniger und Kältetechnik-Mechatroniker suchen weiter Nachwuchs, wie auch eher rar gewordenes Handwerk - Glaser, Graveur, Keramiker, Brauer/Mälzer oder Bestatter. Ein Einstieg ins offiziell Ende August beginnende Ausbildungsjahres ist nach Verbandsangaben bis in den Oktober 2022 hinein möglich.

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