Statistische Bundesamt

Am Bau gehen weniger Aufträge ein

Wiesbaden (dpa). - Das Bauhauptgewerbe kämpft in Deutschland mit sinkenden Auftragseingängen. Trotz eines kleinen „Dezemberfiebers” fiel der preisbereinigte Wert der eingegangenen Aufträge im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die noch einmal stark erhöhten Preise führten allerdings dazu, dass die Branche mit Aufträgen im Wert von 102,3 Milliarden Euro erstmals die 100-Milliarden-Grenze knackte. Das bedeutete eine nominale Steigerung um 3,3 Prozent.

Besonders schwach entwickelten sich die Aufträge im Hochbau: Mit 49,1 Milliarden Euro wurde das Vorjahresergebnis um 5 Prozent unterboten. Preisbereinigt waren es sogar 11,4 Prozent weniger. Der reine Wohnungsbau erlebte mit einem preisbereinigten Rückgang um 19,8 Prozent eine Auftragsflaute. Im Tiefbau stieg der Auftragswert hingegen.

Im Dezember erlebte die Branche einen kleinen Auftragsboom. Im Vergleich zum Vormonat kamen kalender- und saisonbereinigt 7,9 Prozent mehr Aufträge rein. Die Steigerung zum Vorjahresmonat betrug bei 8,6 Milliarden Euro nominal 1,7 Prozent. Preisbereinigt waren das 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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