In Niedersachsen

Baupreise für Wohngebäude steigen langsamer

Hannover (dpa). - Die Baupreise für neue Wohngebäude in Niedersachsen steigen nicht mehr ganz so schnell. Im November lagen sie laut Landesamt für Statistik noch 4,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie die Behörde mitteilte. Der Preisauftrieb habe sich damit im Laufe des Jahres deutlich abgeschwächt, so die Statistiker. Im August 2023 hatte der Anstieg auf Jahressicht noch bei 6,5 Prozent gelegen, im Mai 2023 sogar bei 9,1 Prozent.

Preistreiber waren im November erneut vor allem Erdarbeiten (+8,8 Prozent), sowie Dämm- und Brandschutzarbeiten (+22,2). Mauerarbeiten verteuerten sich um 2,9 Prozent, während Betonarbeiten mit 0,1 Prozent minimal günstiger waren als vor einem Jahr. Deutlicher war der Preisrückgang bei Zimmerer- und Holzarbeiten am Rohbau (-3,2 Prozent) sowie bei Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (-6,6 Prozent). Tischlerarbeiten im Innenausbau verteuerten sich dagegen um 6,0 Prozent.

Hohe Baupreise und gestiegene Zinsen belasten seit Monaten die Nachfrage auf dem Bau. Vor allem der Wohnungsbau stockt.

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