Bundeswirtschaftsminister Habeck zuversichtlich

Schnellerer Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft

Hochlauf der Zukunftstechnologie Wasserstoff schneller als bisher erwartet
Energie Energiepolitik
Robert Habeck (M, Bündnis 90/Die Grünen), Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Bettina Stark-Watzinger (FDP), Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Digitales und Verkehr geben ein gemeinsames Statement zum Beschluss der Nationalen Wasserstoffstrategie im Bundeskabinett. Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen

Berlin (dpa). - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rechnet mit einem schnellerem Hochlauf der Zukunftstechnologie Wasserstoff als bisher erwartet. Der Grünen-Politiker sagte vor Kurzem in Berlin nach einer Kabinettssitzung: „Meine persönliche Einschätzung ist, dass alles viel schneller und damit auch viel schneller günstiger werden wird, als wir uns das bisher vorstellen.” Das Kabinett beschloss eine aktualisierte Nationale Wasserstoffstrategie.

Mit Wasserstoff sollten nicht elektrisch zu erschließende Bereiche im Industriesektor, im Verkehrssektor und teilweise auch im Energiebereich dekarbonisiert werden, so Habeck. Wasserstoff sei nach dem Ausbau der stromgeführten Versorgung der Netze und der erneuerbaren Energien die „nächste große Geschichte”, die Deutschland brauche, um bis 2045 klimaneutral zu werden.

Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sagte, mit der Wasserstoffstrategie mache die Bundesregierung noch einmal Tempo. „Wir wollen natürlich die Energiewende schaffen, wir wollen den Klimawandel bekämpfen. Wir brauchen aber auch eine wettbewerbsfähige Wirtschaft in unserem Land.” Die Wasserstoffstrategie schaffe Planungssicherheit für die Unternehmen und für die Kommunen.

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, für den Verkehrssektor spiele Wasserstoff eine enorme Rolle. Ohne ihn sei klimaneutrale Mobilität und Logistik nicht denkbar. „Wir brauchen Wasserstoff, um insbesondere den Güterverkehr, aber auch den Individualverkehr klimaneutral zu stellen.”

Habeck zufolge kann ungefähr ein Drittel des benötigten Wasserstoffs in Deutschland erzeugt werden, ungefähr zwei Drittel müsse importiert werden. Er verwies auf das Förderinstrument „H2Global”, mit dem auf dem globalen Markt Wasserstoff zum günstigsten Preis eingekauft werden solle. In der Energiebilanz werde Deutschland unabhängiger werden als heute.

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